Denokraten nominiern Kandidaten

Parteitag: Obama kämpft um Wiederwahl

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Obama-Buttons werden vor dem Parteitag der US-Denokraten in Charlotte (US-Staat North Carolina) angeboten.

Charlotte - Die Begeisterung aus dem ersten Wahlkampf ist verflogen. US-Präsident Obama muss auf dem Parteitag alles geben, um seine Anhänger mitzureißen. Die Bilanz seiner ersten Amtszeit fällt gemischt aus.

Rund zwei Monate vor der US-Präsidentenwahl beginnt am heutigen Dienstag in Charlotte (North Carolina) der Nominierungsparteitag der Demokraten. US-Präsident Barack Obama will mit großen Versprechen den Kampf um seine zweite Amtszeit einläuten. Seine Ziele lauten: Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen, Mittelschicht stärken. Bei der dreitägigen Convention mit rund 6000 Delegierten stellt die Partei Obama erneut als Kandidat auf. In der Vorwoche waren bereits die Republikaner mit ihrem Kandidaten Mitt Romney in die heiße Phase des Wahlkampfs gestartet.

Am Mittwoch wird der Amtsinhaber formell als Kandidat für die Wahl am 6. November nominiert. Seine mit Spannung erwartete Antrittrede ist zum Abschluss am Donnerstag geplant.

US-Wahlkampf in Schnappschüssen

US-Wahlkampf in Schnappschüssen

Das Parteitagsprogramm der Demokraten listet unter anderem Reden hochkarätiger Politiker und Prominenter auf. Am Dienstag (Nacht zu Mittwoch deutscher Zeit) sind unter anderem eine Videozuschaltung des Ex-Präsidenten Jimmy Carter sowie ein Auftritt der First Lady Michelle Obama geplant. Am Mittwoch wird der Amtsinhaber formell als Kandidat für die Wahl am 6. November nominiert.

Die Demokraten erwarten nach eigenen Angaben mindestens 35.000 Besucher und Hunderte Journalisten aus aller Welt. Mehr als 80 Redner sollen auf der Bühne der Sportarena im Herzen der Südstaaten-Stadt für Obama werben.

Ein großes Problem könnten für Obama die Wirtschaftsdaten werden. Die Arbeitslosigkeit liegt seit mehr als dreieinhalb Jahren über acht Prozent. Mit einem solch hohen Wert wurde nach dem Zweiten Weltkrieg kein Präsident im Amt bestätigt. Am Freitag erscheinen die neusten Jobdaten, an denen sich Obama erneut messen lassen muss.

dpa

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