Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ösi-Presse: Deutschland droht Verösterreicherung

Wien - Die Kritik von Alt-Kanzler Helmut Kohl am Kurs der deutschen Bundesregierung ist auch im Nachbarland Österreich interessiert aufgenommen worden. Deutschland blühe eine "Verösterreicherung", spottet eine große Wiener Zeitung.

Die konservative Tageszeitung “Die Presse“ in Wien kommentiert die Entwicklung der deutschen Außenpolitik unter Kanzlerin Angela

Lesen Sie auch:

Kohl-Kritik: Merkel kontert

Kohl: Deutschland keine berechenbare Größe mehr

Westerwelle wehrt sich gegen Kohl-Kritik

Merkel wie folgt: “Der verlässliche weltpolitische und europapolitische Akteur Deutschland ist unter Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Unsicherheitsfaktor verkommen. Berlin zaudert, zögert und zerbricht an seinen wenig vorbereiteten Positionen. Jüngstes Beispiel ist Libyen, wo Deutschland im vergangenen März aus dem Nato-Bündnis ausscherte und weder das gemeinsame militärische Eingreifen noch die UN-Resolution zur Flugverbotszone mittrug. (...) Jetzt versucht Berlin nachträglich den Fuß mit Wirtschaftshilfe in die Tür des Übergangsrats zu bekommen: Ein peinliches Unterfangen und die Rückkehr zur Scheckbuch-Diplomatie.

Den “Strategen“ in Berlin fehlt die Weitsicht, um ähnlich wie frühere Regierungen deutsche Interessen mit glaubwürdigem internationalen Engagement zu verknüpfen. Gerade ein Land, dem es derzeit so gut geht, sollte erkennen, dass es sich auch um das Umfeld seiner auf Exporten basierenden Wirtschaft kümmern muss. (...)Was Deutschland blüht, ist eine Verösterreicherung der Außen- und Europapolitik. Und das ist eine Drohung!“

dpa

Kommentare