Mubarak ins Exil nach Deutschland?

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Präsident Husni Mubarak

Berlin - In Ägypten will das Volk Präsident Husni Mubarak nicht mehr. Kommt er nun nach Deutschland ins Exil? Dies können sich zumindest Abgeordnete von Union und FDP vorstellen.

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Abgeordnete von Union und FDP können sich zur Lösung der Krise in Ägypten einen Gang von Präsident Husni Mubarak ins Exil nachDeutschland vorstellen. Die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, sagte der “Bild am Sonntag“, sie würde eine baldige Ausreise Mubaraks nach Deutschland begrüßen, wenn dies dazu beitragen würde, die Verhältnisse in Ägypten zu stabilisieren. “Dabei handelt es sich ja nicht um politisches Asyl“, sagte sie.

Ähnlich argumentiert der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Andreas Schockenhoff (CDU). “Wir brauchen einen friedlichen Übergang in Ägypten. Wenn Deutschland damit einen konstruktiven Beitrag im internationalen Rahmen leisten kann, dann sollten wir Husni Mubarak aufnehmen, wenn er das will.“

Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise weiter berichtet, ist man in Berlin bereit, Mubarak für den Fall einer notwendigen medizinischen Behandlung die Einreise zu ermöglichen. Die “New York Times“ hatte am Samstag berichtet, dass ein mögliches Szenario für einen Abgang Mubaraks eine Reise des 82-Jährigen zu einer medizinischen Untersuchung nach Deutschland sei.

dpa

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