Tochter von Franz Josef Strauß

Hohlmeier: Scheidung nach 31 Jahren Ehe

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Monika und Michael Hohlmeier lassen sich scheiden. Das Foto zeigt das Paar im Oktober 2007 im "Palazzo" von Alfons Schuhbeck.

München - Am Ende war die Distanz zu groß, nicht nur räumlich. Die CSU-Politikerin Monika Hohlmeier (51) und ihr Mann Michael (58) lassen sich scheiden. Dieser hat bereits eine neue Partnerin.

Das bestätigte ihr Sprecher David Bendels am Mittwoch auf Anfrage des Münchner Merkur. Demnach reicht die Tochter des langjährigen CSU-Chefs und Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (1915 – 1988) heute offiziell die Scheidung ein: „Es geschieht alles in gegenseitigem Einvernehmen, ohne Rosenkrieg und dem Waschen schmutziger Wäsche.“ Das Noch-Ehepaar hat sogar denselben Anwalt.

„Wir haben uns in den letzten Jahren immer mehr auseinander gelebt“, sagte Monika Hohlmeier zur Begründung. Die ehemalige bayerische Kultusministerin, die seit 2009 für die CSU im Europaparlament sitzt, hat ihren Erstwohnsitz ins oberfränkische Bad Staffelstein verlegt, ihr Mann blieb in Oberbayern. Das Paar sah sich immer seltener.

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Nach dem offiziellen Trennungsjahr wird jetzt der Schlussstrich gezogen. Monika Hohlmeier: „Wir haben uns auch finanziell geeinigt. Wir sind beide unabhängig. Es gibt auch in dieser Hinsicht keinerlei Streit.“ Das gemeinsame Haus in Vaterstetten (Landkreis Ebersberg) ist verkauft, Monika Hohlmeier hat sich als Zweitwohnsitz etwas Kleineres in der Nähe gekauft. Dort wohnt Sohn Markus (24). Tochter Michaela (26) ist nach München-Schwabing gezogen. Michael Hohlmeier hat eine neue Liebe gefunden und lebt in Oberbayern.

Monika Strauß und Michael Hohlmeier heirateten am 17. Oktober 1982. In den Neunzigerjahren machte die Strauß-Tochter schnell Karriere in der CSU, übernahm im Jahr 1998 das Amt der Kultusministerin. Im Zuge der Affäre um gefälschte Aufnahmeanträge in der Münchner CSU trat sie 2004 vom Amt der Bezirksvorsitzenden zurück und gab im darauffolgenden Jahr auch ihr Ministeramt auf.

"Wir bleiben gute Freunde"

Auch als Paar gerieten die Hohlmeiers in die Kritik, als Vorwürfe laut wurden, das Ministerium habe großzügig den Ausbau eines Sehbehindertenzentrums in Unterschleißheim (Landkreis München) gefördert, nachdem Michael Hohlmeier dort zuvor die Stelle eines stellvertretenden Direktors erhalten hatte. Nach über 31 Jahren ist der gemeinsame Weg jetzt zu Ende. Allerdings: „Wir bleiben gute Freunde, werden uns auch in Zukunft an Feiertagen und Geburtstagen sehen.“

Von Dieter Paul Adler

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