Merkel zur Schuldenkrise: Aus Fehlern lernen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, bei der Bewältigung der Schuldenkrise aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

“Die Krise hat grundlegende Mängel in der Konstruktion der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion offenbart“, sagte Merkel am Montagabend bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Inzwischen sei man sich aber einig bei der Fehler-Analyse.

“Ein wesentlicher Punkt ist die übermäßige Staatsverschuldung, ein zweiter die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit zwischen den Euro-Mitgliedsstaaten“, sagte Merkel. Beide Probleme hingen unmittelbar zusammen und müssten daher zusammen angegangen werden. “Daran arbeiten wir“, sagte die Kanzlerin.

Das bedeuten die Kürzel der Finanzkrise

EFSM, EFSF oder ESM: Das bedeuten die Kürzel der Finanzkrise

Bereits am Montagmittag hatte Merkel es abgelehnt, Mittel des im Sommer auslaufenden Hilfsfonds EFSF dem dauerhaften Rettungsfonds ESM zur Verfügung zu stellen. Das hatten Italien und die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, gefordert. Sie wollen, dass das bisher geplante ESM-Kreditvolumen von 500 Milliarden Euro erhöht wird.

dpa

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