Kreml auf Konfrontationskurs

Russland übt Druck auf Botschaftspersonal aus

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Die mahnenden Worte von Angela Merkel scheinen an Wladimir Putin abzuprallen.

Hamburg - Trotz der Proteste der Bundesregierung gegen Razzien bei deutschen Stiftungen in Russland steuert der Kreml dem Magazin „Der Spiegel“ zufolge auf Konfrontationskurs.

So habe der einst vom jetzigen Kremlchef Wladimir Putin geleitete Inlandsgeheimdienst FSB russische Mitarbeiter der deutschen Botschaft unter Druck gesetzt, um an Informationen zu gelangen, berichtet das Blatt. Nachdem Putin den FSB früher angewiesen habe, Deutschland eher zu schonen, gelte diese Zurückhaltung heute nicht mehr, hieß es. Erst vergangene Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Putins Besuch in Hannover demokratische Fortschritte in Russland angemahnt.

dpa

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