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Detonation in Einkaufsstraße

Explosion mitten in Istanbul: Tote und Verletzte

An dieser Stelle sprengte sich offenbar ein Selbstmordattentäter in die Luft.
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An dieser Stelle sprengte sich offenbar ein Selbstmordattentäter in die Luft.

Istanbul - Bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum der türkischen Metropole Istanbul sind fünf Menschen getötet und 36 verletzt worden. Sieben seien schwer verletzt, sagte der Stadt-Gouverneur laut CNN Türk.

Zum Hintergrund des Anschlags machte Vasip Sahin keine Angaben. Es werde ermittelt. Unter den Verletzten seien auch

Die Explosion geschah an der zentralen Einkaufsstraße Istiklal

drei Israelis, berichtete die Nachrichtenseite Ynet news unter Berufung auf Kreise aus dem Außenministerium. Das Auswärtige Amt in Berlin prüft mit Hochdruck, ob möglicherweise auch Deutsche betroffen sind. Denn bei der Detonation wurden zwölf ausländische Staatsbürger verletzt. Details zu den Nationalitäten lägen noch nicht vor, teilte der türkische Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoglu mit.

Der Selbstmordanschlag geschah an der zentralen Einkaufsstraße Istiklal. In der Nähe des Explosionsortes befindet sich ein Einkaufszentrum. Hubschrauber kreisten über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle.

Fotos vom Anschlag in Istanbul

Rettungskräfte und Spurensicherung der Polizei am Anschlagsort im Zentrum von Istanbul. Foto: Stringer
Rettungskräfte und Spurensicherung der Polizei am Anschlagsort im Zentrum von Istanbul. © dpa
Polizei und Rettungskräfte am Anschlagort in der belebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum von Istanbul. Foto: Deniz Toprak
Polizei und Rettungskräfte am Anschlagort in der belebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum von Istanbul. © dpa
Hubschrauber kreisen über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle. Foto: Deniz Toprak
Hubschrauber kreisen über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle. © dpa
Der Anschlagsort wurde unmittelbar nach der Tat weiträumig abgesperrt. Foto: Tolga Bozoglu
Der Anschlagsort wurde unmittelbar nach der Tat weiträumig abgesperrt. © dpa
Versorgung von Verwundeten: Nur leicht verletzt wurden diese beiden Passanten durch die Wucht der Detonation. Foto: Stringer
Versorgung von Verwundeten: Nur leicht verletzt wurden diese beiden Passanten durch die Wucht der Detonation. © dpa
Menschen suchen nach der Detonation in Gebäuden Schutz.
Menschen suchen nach der Detonation in Gebäuden Schutz. © AFP
An dieser Stelle sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.
An dieser Stelle sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. © AFP
Die Polizei sperrte die Umgebung ab.
Die Polizei sperrte die Umgebung ab. © AFP

Das Bundesaußenministerium riet am Samstag deutschen Touristen in der türkischen Metropole, zunächst in ihren Hotels zu bleiben. Dort sollten sie sich über die Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts informiert halten, teilte das Ministerium am Samstag mit. Anweisungen der türkischen Sicherheitskräfte sei unbedingt Folge zu leisten.

Am Donnerstag und Freitag waren das deutsche Generalkonsulat in Istanbul, die Botschaft in Ankara und weitere deutsche Einrichtungen wegen einer Terrorwarnung geschlossen worden. Das Auswärtige Amt hatte die Bundesbürger am Wochenende zu Achtsamkeit in Istanbul aufgerufen.

Erst vergangenen Sonntag gab es einen Anschlag in der Hauptstadt Ankara mit 37 Toten, zu dem sich eine

Menschen suchen in einem Geschäft nach Schutz.

Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK bekannte. Die TAK ging 2004 aus der PKK hervor und verübte Anschläge in Städten. Die Gruppe hatte sich schon im Februar zu einem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara bekannt. In der Türkei kommt es immer wieder zu Anschlägen. In Istanbul hatte im Januar ein Selbstmordattentäter zwölf deutsche Touristen mit in den Tod gerissen. Die Tat wurde der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zugerechnet.

dpa