Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erneuter Wutausbruch

Luftangriffe: Erdogan wettert gegen USA

+
Der amerikanische Vize-Präsident Joe Biden (l.) und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Ankara - Eine "Zumutung" sei das Eingreifen der USA in den Konflikt gegen den Islamischen Staat in Syrien und im Irak, findet der türkische Präsident Erdogan. Selbst einzugreifen lehnt er ab.

Im Streit um den von den USA geforderten Einsatz der Türkei gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Washington ein ungehöriges Verhalten vorgeworfen. In einer Rede vor Geschäftsleuten in Ankara fragte Erdogan am Mittwoch: "Warum kommt jemand über eine Entfernung von 12.000 Kilometern in diese Region?" Die türkische Regierung sei gegen "Zumutungen, Rücksichtslosigkeit und endlose Forderungen".

"Im Syrienkonflikt haben sie zugeschaut, als der Tyrann (Präsident Baschar) al-Assad 300.000 Menschen massakrierte. (...) Und jetzt ziehen sie im Fall Kobane eine 'Gewissensshow' ab", sagte Erdogan. Die US-Regierung unterstützt den Kampf der Kurden in der syrischen Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei gegen die anhaltenden IS-Angriffe. Sie drängt zugleich die türkische Seite, der belagerten Kurdenstadt zu Hilfe zu kommen.

US-Vizepräsident Joe Biden war am Wochenende in Istanbul mit dem Versuch gescheitert, die Türkei enger in den Kampf gegen die IS-Dschihadisten einzubeziehen. Ankara fordert als Bedingung für ein direktes Eingreifen eine entmilitarisierte Zone an der Grenze zu Syrien. Die Türkei verweigert den USA außerdem, den türkischen Militärstützpunkt Incirlik für Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak und in Syrien zu nutzen. Am Montag hatte Erdogan den Westen bezichtigt, es gehe ihm bei dem Konflikt lediglich um Öl.

AFP

Kommentare