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Corona-Krise in Hessen

Corona-Lockdown für den Einzelhandel - Diese Geschäfte sind geöffnet

Hessen ist seit Mittwoch (16.12.2020) im harten Corona-Lockdown. Viele Läden mussten schließen. Welche Geschäfte sind trotz des Lockdowns geöffnet?

  • Hessen ist seit Mittwoch (16.12.2020) im Lockdown wegen Corona.
  • Der Corona-Lockdown betrifft viele Einzelhändler und Dienstleistungen.
  • Es gibt aber auch Ausnahmen vom Corona-Lockdown: Einige Geschäfte dürfen offen bleiben.

Frankfurt – Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer haben sich auf einen neuen Lockdown geeinigt. Grund ist die aktuelle kritische Corona-Lage in Deutschland. Die Corona-Regeln treten am Mittwoch (16.12.2020) in Kraft. Der neue Lockdown sieht neben Regeln zu Treffen an Weihnachten und Silvester auch Schließungen des Einzelhandels vor.

Corona-Lockdown in Deutschland: Einzelhandel und Dienstleistungen betroffen

Der Lockdown soll Neuinfektionen mit Corona in der Vorweihnachtszeit verhindern, indem große Menschenzusammenkünfte im Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels vermieden werden. Auch bestimmte Dienstleistungen sind betroffen – darunter Friseure. Diese Geschäfte müssen wegen des Corona-Lockdowns schließen:

  • Bekleidungsgeschäfte
  • Baumärkte – Ausnahmen gelten in Hessen nur für Handwerker
  • Möbel- und Elektronikmärkte
  • Sportartikelhändler
  • Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler
  • Buch- und Spielzeugläden
  • Friseure
  • Kosmetik- und Schönheitssalons
  • Massage- und Tattoostudios
  • Glühweinstände

Corona in Hessen: Ausnahmen für Geschäfte im Einzelhandel

Der Lockdown betrifft aber nicht alle Läden in Hessen. Wie beim ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 gibt es Ausnahmen. Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs dürfen trotz Lockdown verkauft werden. Weiterhin geöffnet sind:

  • Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte und Reformhäuser
  • Wochenmärkte für Lebensmittel
  • Großhandel
  • Zeitungsbedarf
  • Geschäfte für Tierbedarf und Futtermittel
  • Weihnachtsbaumverkauf
  • Babyfachmärkte

In den Geschäften gelten die üblichen Maßnahmen gegen das Coronavirus. Auch der Zutritt zu den Einzelhändlern, die trotz Corona-Lockdown öffnen dürfen, wird weiterhin begrenzt. In Läden mit bis zu 800 Quadratmeter ist eine Person pro zehn Quadratmeter erlaubt. Ab 800 Quadratmeter darf nur eine Person pro 20 Quadratmeter im Laden sein.

Eine Fußgängerzone vor dem Corona-Lockdown. (Symbolbild)

Lockdown in Hessen ab 16. Dezember: Ausnahmen für Dienstleistungen trotz Corona

Die Maßnahmen der Bundesregierungen und der Länder wie Hessen gegen Corona sehen auch einige Ausnahmen im Dienstleistungssektor vor. Vom Lockdown nicht betroffen sind unter anderem Apotheken und Banken. Auch Restaurants dürfen trotz Corona weiterhin Essen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen. Offen bleiben:

  • Apotheken und Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Physio-, Ergo- und Logotherapie
  • Medizinische Fußpflege
  • Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Banken
  • Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Abhol- und Lieferdienste, zum Beispiel von Restaurants

Lockdown im Einzelhandel: Corona-Maßnahmen können jederzeit angepasst werden

Der Corona-Lockdown, der unter anderem den Einzelhandel betrifft, soll bis zum 10. Januar gelten. Je nach Infektionsgeschehen können die Regeln allerdings jederzeit geändert oder widerrufen werden. Der aktuelle Beschluss des Bundes und der Länder sieht zum Beispiel vor, dass bei einer Inzidenz von mehr als 200 die Maßnahmen gegen Corona noch erweitert werden.

Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder wollen (Stand 14.12.2020) am 5. Januar 2021 über Maßnahmen ab dem 11. Januar 2021 entscheiden. (Max Schäfer)

Rubriklistenbild: © Sebastian Willnow/dpa

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