Kandidatenvorstellung Landtagswahl 2018: Stimmkreis Berchtesgadener Land

24 Fragen an Michael Koller (Freie Wähler)

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Michael Koller, Direktkandidat der Freien Wähler im Stimmkreis Berchtesgadener Land hat sich den Fragen von BGLand24.de gestellt.

Berchtesgadener Land/Bayern - In Bayern wird am Sonntag, 14. Oktober, ein neuer Landtag gewählt. Im Stimmkreis Berchtesgadener Land bewerben sich zehn Direktkandidaten für einen Sitz im bayerischen Landesparlament. Wir stellen die Kandidaten einzeln vor. Dieses Mal: Michael Koller (Freie Wähler).

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Die Antworten auf den Fragebogen von BGLand24.de

1. Name 

Michael Koller 

2. Partei 

Freie Wähler, Kreisverband Berchtesgadener Land 

3. Alter 

41 Jahre 

4. Wohnort 

Berchtesgaden 

5. Familienstand 

Ledig 

6. Kinder 

Keine 

7. Wie verlief Ihre politische Karriere? 

- Seit 2008 Gemeinderat in Berchtesgaden.

- Seit 2010 Fraktionssprecher der Freien Wähler im Gemeinderat Berchtesgaden.

- Seit 2014 Mitglied des Kreistages Berchtesgadener Land. 

- Seit 2012 stellvertretender Kreisvorsitzender. 

- Seit 2013 stellvertretender Bezirksvorsitzender der Freien Wähler Oberbayern. 

8. Wer sind ihre politischen Vorbilder?

Ich denke, dass es hier viele Personen zu nennen gilt. Ich bin nicht von einer Person geprägt worden, aber grundsätzlich bewundere ich die Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Redlichkeit eines Alois Glück, aber auch den leider viel zu früh verstorbenen Sepp Daxenberger, der uns gezeigt hat, dass wir unsere Umwelt pflegen und täglich dafür kämpfen müssen. 

9. Was verbindet Sie mit der Region? Was ist das Besondere bei uns?

Unsere Heimat, der Berchtesgadener Talkessel, der Rupertiwinkel und der Chiemgau sind nicht nur wunderbare Landschaften. Für mich prägt unsere Heimat unsere Menschen tagtäglich, was sich dadurch zeigt, dass unsere Einwohner fleißig, strebsam, aber gleichzeitig bodenständig und tolerant sind. Unsere Heimat erdet uns gewissermaßen und lehrt uns, diesen wertvollen Schatz auch für künftige Generationen zu bewahren. 

Heimat ist neben der Familie das stärkste Bindeglied eines Menschen. Heimat lässt sich nicht verleugnen – sie prägt und formt. Dabei ist Heimat mehr als nur die bloße Landschaft, es ist der Sammelbegriff für unsere Kultur, unsere Beziehungen und natürlich die von Gott geschenkte Natur. Gerade in unserer Gegend wird uns das jeden Tag immer wieder vor Augen geführt und daher sind wir angehalten, mit der Schöpfung in Einklang zu leben und demütig auf sie zu achten. 

10. Warum sind genau Sie der Richtige? 

Ich denke und hoffe, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten aus den besten Motiven für das Amt im Landtag kandidieren. Jeder will das Beste für seine Region und will sich dafür mit aller Kraft einsetzen. 

Ich sehe meine Stärken vor allem darin, den Dialog zu suchen. Ich versuche den Ausgleich der Interessen zu finden und verstehe mich dabei als „Mann des Volkes“. Ich bin christlich erzogen worden und arbeite auch für die katholische Kirche. Dementsprechend bin ich auch tief im Glauben und den Werten verwurzelt, so dass ich mich als Helfer aller Leute verstehe, der ihre Interessen im Landtag vertreten will. 

11. Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele? 

a) Bildung: Verbesserung der Bildungslandschaft in Bayern zum Beispiel durch Änderung der Schulsprengel und damit kleineren Klassen. Der Beruf des Lehrers muss attraktiver werden und mehr junge Menschen müssen für das Lehramt begeistert werden. Für die Region wäre es wichtig, mehr Hochschulangebote zu schaffen – nicht nur in München und Nürnberg, sondern mit Fakultäten vor Ort. Auch die Berufsschulen müssen vor dem schleichenden Tod bewahrt und wieder gestärkt werden. 

b) Landwirtschaft: Unsere Region wird von der Landwirtschaft geprägt. Unsere kleinbäuerliche Landwirtschaft muss zwingend erhalten werden. Dabei geht es darum, den Bauern konkrete Hilfen zu geben und nicht nur zu reden. Konkret sollte die Besteuerung von Biodiesel zurückgenommen werden. Aber auch die immer mehr wachsende Bürokratie für unsere Bauern sollte reduziert werden. Gentechnik und die immer dominanter werdende Agrarindustrie mit ihren Giften haben bei uns nichts verloren! 

c) Förderung des Mittelstandes und der Mittelschicht In den vergangenen Jahren wurde die Großindustrie immer mehr gefördert. Sei es durch gezielte Subventionen, erhebliche Steuererleichterungen oder direkte Zuschüsse. Der Mittelstand wurde dabei vergessen und wird immer mehr abgehängt. Dabei garantieren genau diese Betriebe unseren Wohlstand. Sie schaffen Arbeitsplätze vor Ort, bezahlen ihre Steuern in den Gemeinden und sind der Garant für Innovation und Weiterentwicklung. 

Die überbordende Förderung der Industrie muss reduziert werden zugunsten einer sinnvollen Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe. Auch die immer kleinere werdende Mittelschicht muss entlastet werden, damit sich unsere Familien das Leben in unserer Region überhaupt noch leisten können. 

12. Was wollen Sie für die Menschen in der Region erreichen? 

Bessere Lebensbedingungen durch mehr Geld in der Tasche. Viele Einheimische können sich in unserer Region das tägliche Leben und Wohnen nicht mehr leisten. Zu viele können den Traum vom Eigenheim nicht mehr realisieren, denn die Lebenshaltungs- und Baukosten gehen durch die Decke. Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, die auch das Auskommen in unserer Gesellschaft ermöglichen.

13. Thema Infrastruktur: Welche Lösung in der Frage der Umgehungsstraße bei Bad Reichenhall ist sinnvoller: Der Auentunnel oder der Kirchholztunnel; und warum? 

Der Kirchholztunnel wurde in den vergangenen Jahren favorisiert und ist nach meiner Meinung die sinnvollste Variante. Obgleich der Aderlass in der Natur durchaus gegeben ist, erscheint der Kirchholztunnel als die schonendere Lösung für die Umwelt. Nach der Realisierung der Planung Kirchholztunnel steht auch eine Entlastung Bayerisch Gmains vom Durchgangsverkehr der Kreisstraße BGL4 in Aussicht, welche man durch Gespräche zwischen Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain unter Einbeziehung des Landkreises erreichen kann. 

Auch Piding kann im Falle des Kirchholztunnelbaus deutlich punkten und mit Entlastungen auf der Bundesstraße 20 des von der Autobahn kommenden Verkehrs rechnen, da die Tunnelplanungen auf einen Autobahnvollanschluss im Bad Reichenhaller Ortsteil Marzoll/Schwarzbach ausgerichtet sind. 

Die Vorteile für Bad Reichenhall selbst liegen ohnehin auf der Hand. Die Diskussion zum Auentunnel verzögert diese sinnvolle Entwicklung über Jahre und ist schon rein aus Umweltschutzgedanken abzulehnen. 

14. Thema Ökologie: Wie kann das Insektensterben in der Region verhindert werden? 

Ich würde das Thema gerne noch eine Stufe weiter fassen: wie kann das Artensterben in unserer Region verhindert und aufgehalten werden ... Dazu braucht es kleinteilige Lösungen, die von der großen Politik unterstützt werden. Die Initiative unserer Landwirte und Maschinenringe mit Blühstreifen, welche eine Vielzahl an Blumen, Kräutern und Gräsern wieder in die Natur bringen muss weiter gefördert werden. 

Auch kleine Flächen, welche für die landwirtschaftliche Produktion ohnehin nicht mehr genutzt werden, müssen in diese Programme aufgenommen werden. Mehr Wiesen und Brachflächen schaffen für die Tiere wieder mehr Lebensräume. Nur durch ein gemeinsames Miteinander von Mensch und Tier kann der Trend gestoppt und vielleicht auch wieder umgekehrt werden. Dazu sind aber staatliche Hilfen unerlässlich, damit sich diese Art der Flächenbewirtschaftung auch bewerkstelligen lässt. 

15. Thema Wohnen: Wie kann im Stimmkreis Berchtesgadener Land bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?

Ich denke, dass vor allem die Genossenschaften weiter unterstützt und ausgebaut werden müssen. Auch die Neugründung von Wohnungsbaugenossenschaften kann der richtige Weg sein. Die Genossenschaft garantiert eine stetige und solide Entwicklung bei gleichzeitiger Berücksichtigung von sozialen Aspekten. 

Die Gewinnmaximierung ist hier kein Aspekt, sondern vielmehr die kontinuierliche Entwicklung. Auch die Gemeinden sind in der Pflicht, diesen Genossenschaften kostengünstig entsprechende Grundstücke zu überlassen, damit die Wohnungsnot nicht noch weiter um sich greift. 

16. Thema Ökologie: Auf welche Weise kann dem Flächenfraß in Bayern entgegenwirkt werden? 

Dem Flächenfraß kann nur in den Köpfen der Politiker Einhalt geboten werden. Dort sitzt das Problem. Eine große Anzahl von Politikern sieht immer nur den Profit und Gewinn, steigende Steuereinnahmen und mehr Arbeitsplätze. Grund und Boden ist nicht vermehrbar und wir haben diesen nur geborgt – und zwar von unseren Enkeln. 

Die Bevölkerung muss den Politikern zeigen, dass sie mit dem aktuellen Kurs nicht einverstanden sind und dann wird sich auch mittel- bis langfristig eine Änderung einstellen. Wenn aber die schweigende Mehrheit nicht aufsteht und durch ihr Verhalten der Politik im Grunde Zustimmung signalisiert, wird der Flächenfraß immer weiter gehen. 

17. Thema Landwirtschaft: Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dem Umweltschutz, Tourismus und der Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe? 

Ich denke, dass es dazu keinen Spagat braucht, weil sich die Themen nicht gegenseitig ausschließen. Jeder Landwirt hegt und pflegt sein Land, denn es ernährt ihn und seine Familie. So sollte jeder Mensch denken und den Umweltschutz soweit wie möglich nach oben auf seiner Prioritätenliste stellen. 

Wenn sich der Einheimische um seine Umwelt kümmert, wird er auch ein Vorbild für den Tourismus sein und so kann sukzessive eine Verbesserung herbeigeführt werden. Dazu ist aber auch die Politik gefragt durch Aufklärung, klare Regularien und eine konsequente Verfolgung von Zuwiderhandlungen. Leider wird im Bereich der Industrie seitens der Politik gerne weggeschaut, was die vielen Skandale der letzten Jahre beweisen. Es fehlt leider zu oft der ernste Wille, eine Verbesserung herbeizuführen. 

18. Thema Soziales: Die bayerischen Vereine stehen aufgrund der starken Regulierungen aktuell vor großen Hürden. Wie wollen Sie das Vereinsleben auch in Zukunft fördern? 

Ganz klar: Abbau des in den vergangenen Jahren geschaffenen Bürokratiemonsters! Es kann doch nicht sein, dass ein Vereinsvorstand Auflagen beachten muss wie ein großer Industriebetrieb! Das Ehrenamt ist der Träger unserer Gesellschaft. Ohne Ehrenamt sähe es bei uns sehr schlimm aus. Dem muss auch Rechnung getragen werden. Und wenn man schon jeden Großbetrieb mit Steuergeschenken überschüttet ... warum kann man dann nicht auch langjährigen Funktionären Steuererleichterungen zuteil werden lassen? In diesem Punkt hätte meiner Meinung nach die Bayerische Staatsregierung vor Jahrzehnten schon aktiv werden müssen. 

19 . Thema Migration: Wie stehen Sie zu der Asylpolitik von Markus Söder, wie kann zum Beispiel die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber gelöst werden?

Ich habe die Diskussion, die Herr Söder und Herr Seehofer vor einigen Wochen vom Zaun gebrochen haben, mit großem Befremden aufgenommen und hat meiner Meinung nach der gesamten Bevölkerung sehr geschadet.

Die aktuelle Debatte zum „Spurwechsel“ ist endlich der erste Schritt das Problem konkret anzugehen. Das Problem sind nicht unbedingt die abgelösten Asylbewerber, sondern vielmehr das außer Kraft gesetzte Dublin-Abkommen. Asylverfahren sollen in dem Land durchgeführt werden, in welchem der Asylbewerber zuerst in der EU ankam. Dieses Verfahren hat sich über Jahre bewährt. Nur leider hat man als Deutschland vergessen, diese Staaten zu unterstützen und ihnen bei der Bewältigung der vielen Anträge zu helfen. 

Dass dann der Unmut in diesem Ländern groß ist, das kann ich verstehen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Entwicklungshilfe zu stiefmütterlich behandelt wurde. Es müssen die Ursachen der Migration bekämpft werden. Wir müssen den Leuten vor Ort in der Heimat helfen, damit sie sich erst gar nicht auf den Weg machen. Das wäre eine sinnvolle Politik. 

20. Thema Arbeit: Ist das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg? Wie sähe die Alternative aus?

Deutschland ist ein reiches Land, ohne Zweifel. Ob es aber richtig ist, jedem ein bedingungsloses Grundeinkommen zu geben, das glaube ich nicht. Das würde unsere Leistungsgesellschaft in seinen Grundfesten erschüttern und die Bevölkerung massiv umwälzen. 

Die Last, die gesamten Einkünfte des Staates zu erwirtschaften, würde zwangsläufig auf wenigere Schultern verteilt werden, obwohl die Gesamtlast nicht geringer werden würde. Ich sehe diese Diskussion eher kritisch. Andererseits sehe ich eine Alternative darin, jeden Menschen individuell nach seinen Stärken zu fördern, zum Beispiel durch berufliche Bildung und Qualifikation. Arbeit dient nicht nur dem Gelderwerb, sondern kann auch Freude bringen und dem Leben einen Sinn verleihen. Nicht umsonst berichten Langzeitarbeitslose oft davon, dass ihr Leben in dieser Zeit sinnlos sei. 

21. Thema Bildung: Wie wollen Sie die Bildungslandschaft im Freistaat stärken?

Wir brauchen eine kleine Revolution in unseren Schulen! Wir brauchen kleinere Klassen und mehr Lehrer. Der Lehrerberuf muss wieder attraktiver gemacht werden, denn er ist wunderbar. Ich als Lehrer kann das beurteilen. Es macht richtig Freude, unseren Kindern Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln. 

Weiters brauchen wir wieder mehr Schulen vor Ort – vor allem in ländlichen Gegenden. Es kann nicht sein, dass wir Grundschüler mehr als eine halbe Stunde einfach zur Schule fahren. Auch die Digitalisierung wird in der Bildung eine immer größere Rolle spielen. Wir sollten darüber nachdenken, unter bestimmten Voraussetzungen Unterrichtseinheiten dezentral durchzuführen. In anderen Ländern wie Kanada ist das übrigens Gang und Gäbe. Im Übrigen würde ich mir eine Diskussion darüber wünschen, ob die Grundschule nicht bis zur 6. Klasse ausgeweitet wird und erst dann eine Trennung in die weiterführenden Schulen erfolgt. 

Die vielen Schulwechsel in der 5. und 6. Jahrgangsstufe zeigen, dass viele Kinder noch Entwicklungszeit brauchen und eine Entscheidung nach der 4. Klasse oft zu früh ist. Spannend wäre es auch, berufliche Ausbildung und schulische Bildung noch weiter zu vernetzen. In Österreich gibt es dazu interessante Ansätze, die wir durchaus auch einmal betrachten sollten. Schüler lernen in speziellen Schulen einen Beruf und erwerben gleichzeitig das Abitur. Das Ergebnis sind hochspezialisiert und gut ausgebildete Fachkräfte, die unsere Wirtschaft dringend benötigt. 

22. Thema Familie: Wie stehen Sie zu dem bayerischen Familiengeld; an welchen Stellen muss nachgebessert werden? 

Leider werde ich den Eindruck nicht los, dass das bayerische Familiengeld nur mit Hinblick auf diese Landtagswahl eingeführt wurde. Zuerst Betreuungsgeld, dann Familiengeld – einmal Hüh und einmal Hott. Das zeigt doch, dass es keinen langfristigen Plan und keine klare Vorstellung von Familienförderung gibt. Die Vielzahl der verschiedenen Fördermöglichkeiten zeigt das ganz deutlich.

Im Kern sehe ich noch erhebliche Defizite beim Familiengeld. Vor allem der Umstand, dass die Eltern trotz Familiengeld weiterhin teils horrende Summen für Kindertageseinrichtungen bezahlen müssen, ist ein echter Wermutstropfen. Wir Freie Wähler wollen, dass für jedes Kind alle Kindertageseinrichtungen kostenlos sind. Das wäre viel gerechter, träfe es doch auch die Eltern, deren Kinder jetzt schon vier, fünf oder sechs Jahre alt sind. Gemeinsam mit echten steuerlichen Erleichterungen wäre es eine ehrlichere und gerechtere Lösung. 

23. Thema Versorgung: Was halten Sie vom Landespflegegeld?

Eine absolut sinnvolle Einführung, die hoffentlich nicht nur wegen der anstehenden Wahl eingeführt wurde. Pflege, vor allem durch Angehörige, ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft. Wir müssen den Pflegenden und Gepflegten den Stellenwert einräumen, den sie verdienen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass der Betrag von 1.000 Euro jährlich noch deutlich nach oben korrigiert werden muss. Pro Monat etwas mehr als 80 Euro kann nur ein Anfang oder symbolischer Beitrag sein. Von Wertschätzung kann hier noch keine Rede sein. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Betrag als Einstiegswert ab Pflegegrad 1 (und nicht 2 wie aktuell) bezahlt wird und dann linear steigt. 

24. Brauchen wir einen Regierungswechsel im Landtag?

Unbedingt! Wir Freie Wähler sind Menschen aus der bürgerlichen Mitte, die Lösungen parat haben. Auch aus der Opposition heraus, ist uns in den vergangenen Jahren vieles gelungen, was zunächst belächelt wurde. 

Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, die Wiedereinführung des G9 oder auch die Abschaffung der Studiengebühren sind Verdienste, welche die Freien Wähler für sich verbuchen können. Bayern braucht keine allmächtige Partei – es braucht ein Ringen um die besten Ideen für unsere Heimat. Bayern braucht zukunftsfähige Lösungen für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir Freien Wähler sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und wollen mit frischen Wind Bayern gestalten.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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