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Hans-Werner Sinn: Mehr Kindergeld erst bei mehr Kindern

In der Regierung läuft momentan eine Diskussion über die Erhöhung des Kindergeldes. Foto: Patrick Pleul/Archiv/Symbolbild
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In der Regierung läuft momentan eine Diskussion über die Erhöhung des Kindergeldes. Foto: Patrick Pleul/Archiv/Symbolbild

Berlin (dpa) - Das Kindergeld sollte nach Worten des Ökonomen Hans-Werner Sinn mit dem Ziel einer Erhöhung der Geburtenrate umstrukturiert werden.

«Wenn man die Geburten anregen will, ist es besser, das Kindergeld für das dritte Kind statt für das erste zu erhöhen», sagte der Präsident des Münchener ifo-Instituts. «Denn Geld für das dritte Kind ist auch ein Anreiz, das erste zu bekommen, aber nicht umgekehrt», meinte Sinn.

In Deutschland gibt es im internationalen Vergleich mit zwölf Prozent nur wenige kinderreiche Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern. In den Niederlanden seien dies 17 Prozent, in den USA 22 Prozent und selbst im rapide alternden Japan immerhin noch 15 Prozent.

In der Regierung läuft eine Diskussion über die Erhöhung des Kindergeldes. Bisher bekommen Eltern für das erste und zweite Kind je 184 Euro monatlich, für das dritte Kind dann 190 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind je 215 Euro.

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