Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Video zeigt Abschuss durch US-Jets

„Ballon ist down“: USA schießen mutmaßlichen Spionageballon aus China ab

„Ballon ist down“: USA schießen mutmaßlichen Spionageballon aus China ab

Ex-SPD-Vorsitzender macht Mut

Hans-Jochen Vogel: Diagnose Parkinson

+
Er möchte anderen Menschen mit Parkinson Mut zusprechen: Hans-Jochen Vogel.

München - Seit zwei Jahren weiß Hans-Jochen Vogel, was in seinem Körper schlummert. Erstmals spricht er öffentlich über die Lähmungen, das Zittern und den Tod.

Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel ist an Parkinson erkrankt. Die Erkrankung sei vor zwei Jahren festgestellt worden, sagte der 88-Jährige dem Magazin „Stern“.

„Das Zittern habe ich noch unter Kontrolle, aber es wird wohl unvermeidlich stärker werden. Andere Symptome zeigen sich schon deutlicher. Ich fühle permanent eine leichte Benommenheit. Beim Gehen fällt es mir schwer, die Richtung zu halten.“ Er stolpere häufiger, sein Namensgedächtnis leide. „Dann hilft mir meine Frau weiter.“

Vogel lebt mit seiner Ehefrau Lieselotte (87) seit 2006 in einem Altersheim in München. Bei Parkinson handelt es sich um eine unheilbare, fortschreitende Nervenkrankheit, auch unter dem Namen Schüttellähmung bekannt.

Vogel sagte, in der Öffentlichkeit habe er bislang nicht darüber gesprochen, seine Familie habe aber von Anfang Bescheid gewusst, und auch Freunden habe er die Krankheit nie verschwiegen. Dass er jetzt darüber rede, habe auch damit zu tun, dass er anderen Menschen, die an Parkinson leiden, Mut machen wolle - „indem ich ihnen zeige, dass man auch in diesem Zustand noch geraume Zeit ein selbstbestimmtes Leben führen kann“. Sich selbst das Leben zu nehmen, komme für ihn nicht infrage.

dpa

Kommentare