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Angst um das eigene Heim

Söder will GBW-Mietern Sorge nehmen

Söder zum Verkauf der GBW-Wohnungen
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Finanzminister Markus Söder (CSU) will den Mietern der Wohnungsgesellschaft GBW ihre Angst nehmen. Das Bild zeigt ihn im November 2013 bei einer kurzfristig einberufenen Presse-Konferenz zum Verkauf der GBW-Wohnungen.

München - Seit dem Verkauf der Wohnungsgesellschaft GBW sind die Mieter besorgt. Finanzminister Söder wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Staatsregierung lasse die Bewohner im Regen stehen.

Ein Jahr nach dem Verkauf von Bayerns größter Wohnungsgesellschaft GBW hat es offensichtlich keine dramatischen Mieterhöhungen gegeben. Finanzminister Markus Söder (CSU) will aber angesichts der vielen Berichte über die Sorgen und Ängste verunsicherter Bewohner „Nachsorge“ betreiben und sowohl mit Mieterverbänden als auch Unternehmen sprechen. Das sagte Söder am Dienstag (CSU) der Nachrichtenagentur dpa.

Der GBW gehören bayernweit über 30 000 Wohnungen. Die Wohnungsgesellschaft war bis zu ihrem Verkauf eine Tochter der BayernLB. Exorbitante Mietsteigerungen auf breiter Front hat es nach Söders Worten seit dem Verkauf an ein Immobilienkonsortium unter Führung des Augsburger Patrizia-Konzerns aber nicht gegeben. „Die Sozialcharta ist eingehalten worden. Die Mieten wurden im Schnitt um ein Prozent erhöht.´

"Ich werde die Mieterverbände einladen, und zwar alle“

Das gehe aus dem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche hervor, die die Einhaltung der Sozialcharta überwachen soll. Die Sozialcharta sei wie vereinbart inzwischen in die einzelnen Mieterverträge aufgenommen. „Das hat Patrizia berichtet und ist von den Wirtschaftsprüfern auch so bestätigt worden“, sagte Söder dazu.

Angesichts der Meldungen über gepfefferte Mieterhöhungen oder befürchtete Luxussanierung will Söder jedoch diese Fragen aufklären. „Ich werde die Mieterverbände einladen, und zwar alle.“ Söder will deswegen auch mit GBW und Patrizia sprechen. Die Freien Wähler hatten am Vortag Ministerpräsident Horst Seehofer aufgefordert, die GBW zur Chefsache zu machen.

dpa

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