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Gazastreifen: Acht Tote bei Luftangriffen

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Bei Luftangriffen im Gazastreifen sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.

Gaza - Israelis und Palästinenser finden keinen Ausweg aus der neuesten Spirale der Gewalt. Israel bombt im Gazastreifen, Palästinenser schießen selbst gebaute Raketen auf Israel ab.

Auch eine Woche nach der Anschlagsserie im Süden Israels und trotz vereinbarter Waffenruhe sind die Feindseligkeiten zwischen Israelis und Palästinensern am Donnerstag weitergegangen. Die israelische Luftwaffe griff nach eigenen Angaben in der Nacht drei Ziele im Gazastreifen an.


Nach Palästinenser-Angaben starben dabei 8 Menschen, etwa 25 seien verletzt worden. Unter anderem sei ein Sportclub in Beith Lahia im Norden des Gazastreifens getroffen worden. Die israelische Armee sprach von einem Waffenlager, das angegriffen worden sei.

Palästinensische Extremisten schossen ihrerseits seit Mitternacht nach Angaben der israelischen Armee weitere zehn ihrer selbst gebauten Raketen auf Israel ab. Seit den Anschlägen im Süden Israels am vergangenen Donnerstag seien damit 165 Kleinraketen oder Granaten in Israel eingeschlagen. Die israelische Luftwaffe flog etwa 30 Angriffe. Genaue Zahlen konnte ein Armeesprecher nicht nennen.


Beide Seiten begründeten ihre fortgesetzten Angriffe damit, dass die jeweilige Gegenseite eine vereinbarte Waffenruhe nicht eingehalten habe. Israel hat einschließlich der Opfer der Terroranschläge 9 Tote und etwa 50 Verletzte zu beklagen, die Palästinenser 24 Tote und mindestens 75 Verletzte.

In der Region von Aschkelon in Israel wurde Medienberichten zufolge am Mittwochabend ein Baby nach einem Raketeneinschlag durch Glassplitter verletzt. Ein Auto sei ausgebrannt, auch Gebäude seien beschädigt worden. Aschkelon liegt nur 14 Kilometer nördlich des Gazastreifens.

In Gaza wurde ein Mitglied des militanten Islamischen Dschihad bei einem Raketenangriff einer unbemannten israelischen Drohne getötet. Zwei weitere Kämpfer der Gruppe seien dabei verletzt worden.

dpa

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