Friedrich: Grenzkontrollen müssen Ausnahmefälle bleiben

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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will Grenzkontrollen im Schengen-Raum weiter nur in Ausnahmefällen zulassen.

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will Grenzkontrollen im Schengen-Raum weiter nur in Ausnahmefällen zulassen. Bei welchen Ereignissen sich der CSU-Politiker Konrollen vorstellen kann:

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“Dass es Ausnahmefälle bleiben, dazu müssen wir genaue Kriterien definieren und das ist das Ziel heute“, sagte Friedrich vor einem Treffen der EU-Innenminister in Brüssel am Donnerstag im ARD-“Morgenmagazin“. Solche Ausnahmefälle könnten beispielsweise Fußball-Weltmeisterschaften sein. “Aber wir wollen das sehr, sehr eng begrenzen.“

Die von Dänemark geplante Wiedereinführung “permanenter Kontrollen“ an der deutsch-dänischen Grenze zeige, dass Regelungsbedarf bestehe. “Es wird nichts zurückgedreht, sondern es wird ein bisschen konkretisiert.“ Grundsätzlich müsse die Reisefreiheit verteidigt werden. “Ich glaube, die Botschaft an alle Staaten des Schengen-Raums muss sein: 'Lasst uns gemeinsam diese großartige Errungenschaft der Reisefreiheit sichern, denn es ist letzten Endes ja im Interesse aller europäischen Staaten'.“

dpa

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