Ude und Aiwanger: Annäherung auf dem Bauernhof

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Christian Ude (l.) und Hubert Aiwanger wollen sich besser kennenlernen.

Regensburg - In zwei Jahren ist Landtagswahl in Bayern. Um möglichst erfolgreich abzuschneiden, wollen sich SPD-Kandidat Ude und Freie-Wähler-Chef Aiwanger besser kennenlernen - auf dem Bauernhof.

Die Spitzenkandidaten von SPD und Freien Wählern (FW) für die Landtagswahl in zwei Jahren, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Hubert Aiwanger, sollen sich bei einem Treffen auf dem Bauernhof näherkommen. “Ich werde ihn auf meinem Bauernhof empfangen und dem Großstadt-OB Themen des ländlichen Raums nahebringen“, sagte FW-Chef Aiwanger am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung im Regensburger PresseClub nach Angaben der Online-Ausgabe der “Mittelbayerischen Zeitung“. Der Familie Aiwanger gehört im niederbayerischen Rahstorf (Landkreis Landshut) ein Hof mit 60 Zuchtschweinen und 35 Mastrindern.

Die SPD macht sich Hoffnungen, 2013 gemeinsam mit den Grünen und den Freien die derzeitige bayerische schwarz-gelbe Regierung ablösen zu können. Aiwanger will sich bislang aber nicht auf eine bestimmte Koalition festlegen und hält sich auch eine Zusammenarbeit mit der CSU offen.

Laut dem Infosender B5 aktuell des Bayerischen Rundfunks hat Aiwanger bei der Veranstaltung in Regensburg auch angekündigt, den Steuerrechtler und ehemaligen Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof für eine Mitarbeit bei den FW gewinnen zu wollen. Als Parteiloser gehörte Kirchhoff 2005 zum Kompetenzteam der damaligen CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel.

dpa

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