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Medienbericht

"FAZ": Krankenkassen mit 740 Millionen Euro im Minus

Die gesetzlichen Krankenkassen sind ins Minus gerutscht. Foto: Robert Schlesinger/Symbol
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Die gesetzlichen Krankenkassen sind ins Minus gerutscht. Foto: Robert Schlesinger/Symbol

Berlin - Die gesetzlichen Krankenkassen haben einem Zeitungsbericht zufolge in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Minus von 740 Millionen Euro angehäuft.

Im vergangenen Jahr hatten sie zu dem Zeitpunkt dem Bericht nach noch einen Überschuss von 1,5 Milliarden Euro ausgewiesen.

Mit dem Defizit bestätige sich der sich seit Jahresanfang abzeichnende Trend zu einer angespannteren Finanzlage, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Zuvor hätten die Kassen fünf Jahre lang Gewinne eingefahren und Reserven angelegt, von denen sie jetzt zehrten.

Innerhalb des Kassenlagers ergibt sich dem Bericht zufolge ein sehr unterschiedliches Bild. Während die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und die Knappschaft Überschüsse von 350 und 118 Millionen Euro ausweisen, schreiben alle anderen rote Zahlen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Angaben der Krankenkassen.

Demnach kommen die Innungskassen nach neun Monaten auf ein Defizit von 118 Millionen Euro, die Betriebskrankenkassen auf ein Minus von 257 Millionen Euro und die Ersatzkassen, der Marktführer, gar von 830 Millionen Euro. Als Grund für die Finanzlage werden Änderungen im Finanzausgleich der Kassen sowie steigende Gesundheitskosten genannt.

dpa

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