CSU und Opposition zoffen

Fall Gurlitt: Krach im Landtag

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Der bayerischer Landtag in München (Archivbild).

München - CSU und Opposition haben im Landtag heftig über den Umgang von Behörden und Ministerien mit dem spektakulären Kunstschatz von Cornelius Gurlitt gestritten.

Sepp Dürr (Grüne) forderte am Mittwoch erneut und vehement Ermittlungen wegen möglicher Amtspflichtverletzungen: „Wir wollen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Hintergrund ist, dass die damals zuständigen Minister von ihren Mitarbeitern offenbar nicht über den Fall informiert wurden, etwa die damalige Justizministerin Beate Merk (CSU).

Michael Piazolo (Freie Wähler) sagte, es stelle sich die Frage, ob Merk sich eigentlich in irgendeiner Weise für ihr Ressort interessiert habe - „ich glaube es nicht“. Justizminister Winfried Bausback (CSU) warf der Opposition Effekthascherei vor. Er habe sich von Beginn an intensiv um den Fall gekümmert und dem Landtag berichtet.

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dpa

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