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Wegen Corona-Krise

EU unterstützt Aufruf zur Waffenruhe in Syrien

Arbeiter in der umkämpften Region Idlib mit Gesichtsmasken. In einem kleinen Labor stellen sie notdürftig Schutzmasken her. Foto: Anas Alkharboutli/dpa
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Arbeiter in der umkämpften Region Idlib mit Gesichtsmasken. In einem kleinen Labor stellen sie notdürftig Schutzmasken her. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

Viele Gesundheitseinrichtungen sind zerstört, den verbliebenen droht in dem Bürgerkriegsland angesichts der Corona-Krise der Kollaps. Es gilt, eine weitere Katastrophe zu verhindern.

Brüssel/Genf (dpa) - Die Europäische Union unterstützt den Aufruf der Vereinten Nationen zu einer sofortigen landesweiten Waffenruhe in Syrien wegen der Corona-Pandemie.

Die EU sei führend bei humanitärer Hilfe für Syrien und bereit, die UN bei ihren Bemühungen zum Stopp der Kampfhandlungen und der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, erklärte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Sonntag in Brüssel. Man spreche bereits mit UN- und Hilfsorganisationen über eine Aufstockung der Hilfen.

Die Vereinten Nationen hatten am Samstag zur Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland aufgerufen. Es gelte, eine weitere Katastrophe zu verhindern, sagte der Chef der UN-Untersuchungskommission für Syrien, Paulo Pinheiro, in Genf. Nach neun Jahren Bürgerkrieg seien viele Gesundheitseinrichtungen zerstört. Außerdem hätten 70 Prozent der früheren Mitarbeiter im Gesundheitswesen das Land verlassen. Besonders gefährdet seien 6,5 Millionen Menschen, die in Syrien außerhalb ihrer Heimatorte unter oft schlimmen hygienischen Bedingungen leben müssten.

Erklärung von Borrells Sprecher vom 29.3.2020

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