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US-Heimatschutzministerium

Erste Pläne stehen fest: So hoch soll die US-Mauer zu Mexiko werden

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA soll massiv verstärkt werden.
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Die Grenze zwischen Mexiko und den USA soll massiv verstärkt werden.

Washington - Die Mauer zu Mexiko zählt zu den dringendsten Angelegenheiten in der US-Außenpolitik von Donald Trump. Das US-Heimatschutzministerium hat nun erste Pläne vorgegeben.

Die US-Regierung hat ihre Ausschreibung für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko konkretisiert. Sie soll zwischen 18 und 30 Fuß (5,40 bis 9,10 Meter) hoch und für Menschen unüberwindbar sein, heißt es in den Anforderungen des US-Heimatschutzministeriums.

Ein Teil der Mauer soll aus Zement gebaut werden, ein zweiter Teil mit anderen Materialien. Die Grenzbefestigung soll bis in mindestens 1,80 Meter Tiefe Tunnelbauten unter der Mauer hindurch unmöglich machen. Kritiker befürchten, dass wie bisher schon Tunnel das Geschäft von Drogen- und Menschenschmugglern fortsetzen könnten.

700 Firmen sind interessiert

Die rund 700 interessierten Firmen haben bis zum 29. März Zeit, um Vorschläge einzureichen. Schätzungen gehen von bis zu 21 Milliarden Dollar (19,5 Mrd Euro) an Kosten aus. Im Haushaltsentwurf der US-Regierung für 2017 und 2018 sind bisher insgesamt 4,3 Milliarden Dollar für die Mauer vorgesehen - eigentlich will US-Präsident Donald Trumps aber, dass Mexiko für die Kosten aufkommt, womöglich auch indirekt, zum Beispiel über neue Strafzölle oder eine Besteuerung von Überweisungen von in den USA lebenden Mexikanern in die Heimat.

Auf mehreren Abschnitten der rund 3200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits heute hermetische Sicherungsanlagen, Trump will mit der durchgängigen Mauer die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel stoppen. Allerdings drohen an einzelnen Abschnitten Rechtsstreits um notwendige Landenteignungen. Ein 120 Kilometer langer Teilabschnitt geht etwa durch das Gebiet des Indianerstamms Tohono O'odham, der die Mauer klar ablehnt. Auch die mexikanische Bevölkerung protestierte gegen den geplanten Mauerbau.

dpa

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