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Erste freiwillige Soldaten bei der Bundeswehr

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In der Julius-Leber-Kaserne in Berlin werden am Montag die ersten freiwilligen Wehrdienstleistenden erwartet.

Berlin - Nach der Abschaffung der Wehrpflicht begrüßt die Bundswehr am Montag die ersten Freiwilligen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière wird die Wehrdienstleistenden willkommen heißen.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière begrüßt am Montag (4. Juli, 10.30 Uhr) in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin die ersten freiwilligen Wehrdienstleistenden. Der CDU-Politiker gibt damit den Startschuss für den neuen Freiwilligen Wehrdienst, der nach Aussetzen der Wehrpflicht jungen Frauen und Männern offen steht.

Die Aussetzung der Wehrpflicht gehört zur Reform der Bundeswehr, die in den kommenden Jahren von derzeit rund 220.000 auf bis zu 185.000 Soldaten verkleinert wird. Geplant sind 170.000 Zeit- und Berufssoldaten. Heute sollen die ersten 3.000 Freiwilligen in die Kasernen einrücken.

Kirsch: Nicht nur "schöne Seiten des Soldatenberufs" zeigen Berlin 

Bei der Anwerbung junger Menschen sollte die Bundeswehr nach Ansicht des Bundeswehrverbands-Vorsitzenden Ulrich Kirsch auch auf die Gefahren des Soldatenberufs hinweisen. Ihnen sollte “in der Gesamtheit“ deutlich gemacht werden, was es heiße, Soldat zu werden, sagte Kirsch am Montag im ARD-“Morgenmagazin“. Es dürften nicht nur “die schönen Seiten des Soldatenberufes“ gezeigt werden.

KSK: Die härtesten Kämpfer der Bundeswehr

KSK: Das ist die Elite-Einheit der Bundeswehr

Die rund 1000 Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) gelten als Deutschlands härteste Kämpfer. © dpa
Die 1996 aufgestellte Elitetruppe ist auf militärische Sonderaufträge im Ausland wie auch auf die Bekämpfung von Terroristen spezialisiert. © AP
Die Soldaten sind etwa zur Rettung abgeschossener deutscher Piloten hinter feindlichen Linien und zur Befreiung deutscher Staatsangehöriger aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten besonders ausgebildet. © dpa
Stationiert ist die Einheit in Calw im Schwarzwald. © dpa
Das KSK ist in die Struktur der Bundeswehr eingebunden und truppendienstlich ein regulärer Verband im Heer. © AP
Mehrere Dutzend Soldaten des Kommandos werden auch in Afghanistan eingesetzt. © dpa
Unter anderem suchen sie dort nach Taliban-Kämpfern und El-Kaida-Terroristen. © dpa
Über die streng geheimen Einsätze gelangt aber wenig an die Öffentlichkeit. © dpa
Lediglich im Frühjahr wurde bekanntgegeben, dass sie einen Taliban-Kommandeur gefangengenommen hatten, der für einen Anschlag auf die Bundeswehr verantwortlich gemacht wurde. © dpa
Das Kommando wurde auch bei der Festnahme mutmaßlicher Kriegsverbrecher in Bosnien und im Kosovo eingesetzt sowie in Mazedonien. © dpa
Die Berufs- und Zeitsoldaten des KSK haben die modernste Ausrüstung. © dpa
Zu ihrer Spezialausbildung gehören Nahkampf... © dpa
...Fallschirmspringen... © dpa
...Abseilen aus Hubschraubern... © dpa
...und Sprengen © dpa
sowie Überleben unter Extrem-Bedingungen in Gebirge, Dschungel oder Wüste. © dpa
KSK-Soldaten bei einer simulierten Geiselbfereiung. © dpa
KSK-Soldaten beim Unterwassertraining. © dpa
KSK-Soldaten beim Unterwassertraining. © dpa
Ein KSK-Soldat bei einer Schießübung. © dpa
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder gibt im Jahr 2004 in der Graf Zeppelinkaserne in Calw einem Soldaten der Kommando Spezialkräfte (KSK) die Hand. Der Elite-Soldat trägt einen Anzug zur Bombenentschärfung. © dpa
KSK-Soldaten beim Training © dpa

"Wir brauchen auch künftig den Soldaten, der in der Lage ist, richtig zu reagieren in schwierigen Lagen“, sagte Kirsch. Dabei seien zum Beispiel interkulturelle Kompetenz und Fremdsprachenkenntnisse wichtig.

dapd/dpa

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