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Anonyme Quellen berichten

Was passiert, wenn Trump sich weigert, aus dem Weißen Haus auszuziehen?

Was wirklich bei der Amtsübergabe zwischen Donald Trump und Joe Biden passieren wird, weiß niemand. Aber das Szenario, dass Trump nicht gehen wird, scheint nicht unwahrscheinlich. Was droht ihm dann?

  • Donald Trump wurde nicht erneut zum Präsidenten der USA gewählt.
  • Er selbst will es aber nicht wahrhaben. Donald Trump könnte sich weigern, das Weiße Haus zu räumen.
  • Ehemalige Mitarbeiter Trumps sprachen in einem US-Medium anonym über mögliche Szenarien.

Washington - Seine Wahlniederlage will Donald Trump einfach nicht so richtig glauben. Und das, obwohl Joe Biden bereits offiziell vom Electoral College gewählt wurde. Geplant ist auf jeden Fall: Joe Biden wird am 20. Januar das Amt übernehmen und in das Weiße Hause einziehen.

Doch was passiert, wenn Donald Trump* sich schlichtweg weigert, seine Sachen zu packen? Bisher gibt es keine Anzeichen, dass die US-Behörden dafür einen geheimen Plan haben. Daily Beast hat mit sechs ehemaligen Regierungsmitarbeitern gesprochen, die alle nichts von einem solchen Plan wissen. Das müsse daran liegen, dass es keinen gebe, so das US-Medium.

Für den Fall, dass Donald Trump das Weiße Haus nicht verlassen will, hat der Secret Service keinen festen Plan.

Was passiert, wenn Trump sich weigert aus dem Weißen Haus auszuziehen? Zwei Fragen

Die Quellen gaben sich bedeckt und wollten sich nicht offiziell äußern: denn sie möchten den Präsidenten nicht zu etwas bringen, das noch nicht einmal die Behörden als Möglichkeit in Betracht gezogen haben. In der Thematik sehen die ehemaligen Mitarbeiter, die teilweise im Secret Service und im Militärbereich aktiv waren, zwei große Probleme.

  • 1. Es wird die Frage aufkommen, wer wirklich Präsident ist.
  • 2. Was wird passieren, wenn Donald Trump seinen Platz wirklich nicht räumen will?

Die erste Frage sei schnell geklärt: Das Electoral College* hat Joe Biden* bereits am 14. Dezember gewählt. Gezählt werden die Stimmen am 6. Januar. Auch Briefings seien schon vorbereitet. Biden wird die offiziellen Authentifizierungskarten erhalten, die aktiviert werden, sobald er den Eid abgelegt hat. Trumps nukleare Authentifizierungskarte hingegen wird dann nicht mehr aktiv sein, berichtete The Daily Beast. Die Übergabe der mächtigsten Instrumente ist also klar geregelt.

Partei, Mitarbeiter, Familie, Militär oder Secret Sercive - Wer wird Trump zum Gehen bewegen können?

Aber was ist, wenn Trump einfach nicht gehen wird und die Bidens nicht ins Weiße Haus einziehen lässt? „Ich denke, ich würde ein Gespräch mit dem Stabschef führen, und dann mit der Familie, mit Ivanka und den anderen Kindern. ‚Es wird eure Aufgabe sein, sicherzustellen, dass er weg ist‘, würde ich zu ihnen sagen“, erklärte angeblich ein ehemaliger Mitarbeiter des Secret Service gegenüber The Daily Beast.

Ein anderer - süffisanter Lösungsvorschlag: „Sobald die Belegschaft ab 19. Januar weg ist, lasst die Leute einfach nicht mehr zurück ins Gebäude. Er schafft nichts ohne seine Mitarbeiter.“ Ein anderer gab sich ernsthafter. „Ich denke, dass es die Aufgabe der Republikanischen Partei sein wird, falls Trump wirklich etwas in dieser Art plant. Der Secret Service und das Militär wollen bestimmt nicht involviert sein. Das ist nicht unsere Aufgabe“, erklärte ein anderer ehemaliger Mitarbeiter.

Auf die Unterstützung des Secret Service wird Trump auch nicht zählen können, denn sobald Biden ins Amt eingeführt wurde, gilt ihm die Loyalität des Sicherheitsdiensts. Falls Donald Trump trotzdem hartnäckig bleiben sollte bleibt wohl nur eine Lösung: „Nun, ich denke, laut Gesetz wäre er dann ein Eindringling“, sagte ein ehemaliger Secret-Service-Agent. „Wir müssten ihn hinausbegleiten.“ (lb) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

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