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Virus-Alarm

Exklusiv: CSU verschiebt Klausur wegen mehrerer Corona-Fälle - auch Dobrindt infiziert

Alexander Dobrindt (li.) und Markus Söder am Mittwoch in Seeon
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Auf dem Weg zur Klausur: Alexander Dobrindt (li.) und Markus Söder am Mittwoch in Seeon

Corona trifft die CSU unerwartet und hart: Die Landesgruppe muss ihre Klausur verschieben. Unter anderem Alexander Dobrindt und ein internationaler Gast sind erkrankt.

München/Berlin – Wegen mehrerer Corona-Fälle muss die CSU*-Landesgruppe ihre für den 6. und 7. Januar geplante Klausur in Berlin* verschieben, wie der Münchner Merkur erfahren hat. Unter den Corona-Infizierten befindet sich auch der Vorsitzende der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt. Dobrindt sei zweifach geimpft und geboostert.

CSU-Klausur fällt vorerst Corona zum Opfer - neben Dobrindt auch Gast Pablo Casado infiziert

Auch vier Mitarbeiter der CSU im Bundestag sind an Corona erkrankt. Nach Informationen des Merkur hat auch einer der eingeplanten Gäste Corona: Pablo Casado, Chef der spanischen Konservativen. Die Klausur werde zeitnah nachgeholt, über den neuen Termin und die weiteren Planungen werde kurzfristig informiert, heißt aus in der CSU-Landesgruppe.

Bei der Klausur, die normalerweise immer in Kloster Seeon stattfindet, wollte die Landesgruppe eigentlich die Basis für die neue Oppositionsrolle legen.. Schwerpunkte: Finanz- und Wirtschaftspolitik. Zu dem Treffen, das wegen Corona bereits nach Berlin verlegt worden war, hatte Dobrindt auch den früheren Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn eingeladen sowie Isabell Schnabel, die im Direktorium der Europäischen Zentralbank sitzt. Thema: die Rekordinflation und die Niedrigzinspolitik. Sinn hatte zuletzt eine „geldpolitische Wende“ gefordert - zusammen mit dem CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber*. . Die CSU hatte für die Tagung ein striktes Sicherheitskonzept erstellt. So hätten Journalisten neben der Impfung einen negativen PCR-Test vorweisen müssen.

Corona-Fälle: CSU-Klausur verschoben - Themen bleiben gleich

Mehrere Beschlussvorlagen waren in den vergangenen Tagen bereits durchgesickert - beispielsweise ein kostenloses „Basiskonto“ für Rentner. „Die aktuelle Inflation und gleichzeitig steigende Kontogebühren treffen insbesondere Rentner“, hieß es in der Beschluss-Vorlage. Zudem will die CSU mit einem staatlich garantierten Positivzins für die Altersvorsorge und einer gesetzlichen Inflationsbremse die Geldentwertung in Deutschland bekämpfen.

An den Inhalten dürfte sich trotz der Verschiebung nichts ändern. Die Verabschiedung erfolgt entsprechend später. (mik) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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