Streit um Gymnasium

Ude: G8 ist Murks - Seehofer muss umdenken

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Christian Ude attackiert im Gymnasium-Streit Ministerpräsident Seehofer

München - Der SPD-Spitzenkandidat Christian Ude hat das G8 als "Murks" bezeichnet und "unmenschlichen Leistungsdruck" angeprangert. Konkurrent Seehofer forderte er eindringlich zum Umdenken auf.

Im Dauerstreit über die Zukunft des Gymnasiums hat SPD-Spitzenkandidat Christian Ude Regierungschef Horst Seehofer (CSU) zum Umdenken aufgefordert. Das achtstufige Gymnasium (G8) sei wegen der unzulänglichen Vorbereitung und der fehlenden Überarbeitung der Lehrpläne ein „Murks“ und Kindern, Eltern und Lehrern nicht weiter zuzumuten. „Herr Ministerpräsident, lenken Sie ein“, verlangte Ude am Mittwoch in München. Das „Experiment auf den Schultern der Schulfamilie“ sei gescheitert. „Der unmenschliche Leistungsdruck verdirbt den Schülern ihre Jugend“, sagte Ude. Die SPD und die Mehrheit der Bürger wollten die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Das von der Regierung geplante Flexijahr sei dagegen eine Lachnummer.

dpa

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