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Sonderprogramm

Bundesregierung will Ausbau von Radwegen fördern

Radfahrer
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Die Bundesregierung will den Ausbau von Radwegen massiv fördern. Foto: Lennart Stock/dpa

Als Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung soll der Aus- und Neubau der Radweg-Infrastruktur mit mehreren hundert Millionen Euro gefördert werden. Der ADAC begrüßt die Initiative.

Berlin (dpa) - Mit 660 Millionen Euro will die Bundesregierung einem Bericht zufolge den Aus- und Neubau der Radweg-Infrastruktur unterstützen. Die Bundesländer könnten die Mittel aus dem Sonderprogramm «Stadt und Land» ab kommender Woche beantragen, berichtet die «Welt am Sonntag».

«Gemeinsam mit den Ländern werden wir dafür sorgen, dass das Geld schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo es den größten Nutzen stiftet. Also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren», sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dem Blatt. Das Sonderprogramm ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung. Damit soll der Ausbau des Radverkehrs in den Ländern und Kommunen - und damit die Attraktivität des Radverkehrs gefördert werden.

Der ADAC hält den Ausbau der Radinfrastruktur in den Städten und auf dem Land für «richtig und wichtig». Mit der Förderung von Fahrradstraßen sowie Radwegen, die von der Fahrbahn getrennt sind, leiste der Bund einen wirksamen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit, teilte der Autoclub mit. «Aus Sicht des ADAC kommt es nun darauf an, die zur Verfügung stehenden Finanzmittel auch rasch zu verbauen», sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

© dpa-infocom, dpa:210124-99-148431/3

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