An bulgarisch-türkischer Grenze

Bis an die Zähne bewaffneter Schweizer auf dem Weg nach Syrien festgenommen

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Die bulgarische Sonderstaatsanwalt klagt den Schweizer wegen Terrorismus und Waffenschmuggel an.

An der bulgarisch-türkischen Grenze ist ein schwer bewaffneter Mann festgenommen worden, der mutmaßlich über die Türkei nach Syrien weiterreisen wollte.

Sofia - Im Geländewagen des Schweizers wurden Gewehre, 24 Messer, eine Pistole und rund 400 Patronen entdeckt, wie die bulgarische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Auf einer Landkarte mit seiner Fahrtroute, die in seinen persönlichen Sachen gefunden worden sei, sei die Stadt Idlib in Syrien als Endziel gekennzeichnet worden. Der Mann habe eigenen Aussagen zufolge Zivilisten in Syrien helfen wollen.

Der Mann sei am Dienstag festgenommen worden, nachdem ihn die Schweiz zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Der Vater des Mannes habe darauf aufmerksam gemacht, dass sein Sohn mit dem Wagen verschwunden sei und dass Schusswaffen und Munition aus der Wohnung gefehlt hätten.

Anklage wegen Waffenschmuggel und Terrorismus

Die bulgarische Spezialstaatsanwaltschaft wirft dem Mann Terrorismus und Waffenschmuggel über die Staatsgrenze vor. Er werde am Freitag dem Haftrichter vorgeführt.

Die Nachrichtenagentur BTA berichtete unter Berufung auf eine für den Fall zuständige Staatsanwältin, der Schweizer sei am Montag über eine Donaubrücke aus Rumänien nach Bulgarien eingereist.

Unterdessen haben die USA erstmals offen einen militärischen Bundeswehreinsatz in Syrien gefordert.

dpa

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