"Ein Punkt, den es zu klären gilt"

Wulff verärgert über Indiskretion bei Gericht

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Christian Wulff

Hannover - Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist über die jüngsten Indiskretionen zur Entscheidung des Landgerichtes Hannover verärgert.

„Seine erste spontane Reaktion war Verärgerung, weil er sich wie wir die Frage stellt, wie es sein kann, dass diese Entscheidung schon eine Woche zuvor in den Medien kolportiert wird“, sagte Wulffs Verteidiger Michael Nagel am Dienstag der dpa in Hannover.

Zuvor hatte das Gericht am Dienstag offiziell mitgeteilt, dass sich Wulff voraussichtlich ab 1. November wegen des Vorwurfs der Vorteilsnahme im Amt verantworten muss. In den vergangenen Tagen und Wochen hatten wiederholt Medien über die Entscheidung berichtet, die die Anwälte nach eigenen Angaben erst am Dienstag erfahren hatten. „Das ist ein Punkt, den es noch zu klären gilt“, betonte Nagel. Auch während der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover hatten wiederholt vertrauliche Details den Weg in die Medien gefunden. Daraufhin hatte es auch interne Ermittlungen in der Behörde gegeben.

Christian Wulff im Porträt

Christian Wulff im Porträt

dpa

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