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An der Haustür erschossen

Afroamerikaner bei Polizeieinsatz in den USA getötet - Schwere Vorwürfe gegen die Polizei

Demonstranten halten eine Fahne, mit den Worten Black Lives Matter (Schwarze Leben zählen), bei einem Protest vor der South Los Angeles Sheriffs Station.
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Die „Black Lives Matter“-Bewegung prangert seit Monaten Polizeigewalt gegen Afroamerikaner an.
  • Astrid Theil
    VonAstrid Theil
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Erneut sorgt ein Polizeieinsatz in den USA für Aufsehen. Ein 23-jähriger Afroamerikaner wurde von Polizeibeamten bei der Fahndung nach einem Verdächtigen erschossen. Bei dem Getöteten handelte es sich nicht um die gesuchte Person.

  • Im US-Bundesstaat Ohio wurde ein 23-jähriger Afroamerikaner erschossen.
  • Bei dem Erschossenen handelte es sich nicht um den Verdächtigen, der eigentlich von der Polizei gesucht wurde.
  • Der Vorfall sorgt für großes Aufsehen und wir als Polizeigewalt angeprangert.

Columbus/Ohio - Seit Monaten macht die „Black Lives Matter“-Bewegung* weltweit auf Rassismus aufmerksam. Im Zuge der Proteste wurden zahlreiche Fälle von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner einer großen Öffentlichkeit bekannt. Vergangene Woche ereignete sich ein weiterer Fall, bei dem ein Afroamerikaner bei einem Polizeieinsatz getötet wurde. Wie die Polizei in Columbus im Bundesstaat Ohio mitteilte, habe ein Polizist am vergangenen Freitag bei der Fahndung nach einem Verdächtigen den 23-jährigen Afroamerikaner Casey Goodson erschossen. Der junge Mann sei allerdings nicht die gesuchte Person gewesen. Wie bereits bei anderen Vorfällen, verlangen auf Twitter zahlreiche Nutzer die Aufklärung des Polizeieinsatzes.

Polizeieinsatz in Ohio: 23-jähriger Afroamerikaner an seiner Haustür erschossen

Wie das amerikanische Justizministerium am Dienstag (10.12.) mitteilte, werde die Bundespolizei FBI die örtliche Polizei in Columbus/Ohio bei der Aufklärung des Geschehenen unterstützen. Die Anwälte der Familie des Erschossenen erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Wie die Anwälte mitteilten, sei Casey Goodson erschossen worden, als er seine eigene Haustür aufgeschlossen hat.

Der 23-Jährige sei laut Informationen seiner Angehörigen gerade von einem Zahnarztbesuch heimgekehrt und habe Sandwiches für sich und seine Familie bei sich gehabt. Goodson soll eine Waffe getragen haben, für die er aber eine Lizenz gehabt habe. Der 23-Jährige soll weder vorbestraft, noch in einen Ermittlungsfall verwickelt gewesen sein. Die Großmutter des Getöteten und zwei Kleinkinder sollen den Vorfall gesehen haben.

„Black Lives Matter“-Bewegung in den USA: Massenproteste gegen Rassismus

In den USA kam es dieses Jahr wiederholt zu heftigen Protesten wegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner. Auslöser der Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis getötet wurde. Die Protestbewegung mit dem Namen „Black Lives Matter“ brachte seit dem Frühjahr dieses Jahres zahlreiche Massendemonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt hervor. Diese wurden teilweise von heftigen Ausschreitungen überschattet. (at)/dpa *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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