Wirbel um Namensgebung

Das Baby heißt gar nicht Sturmhorst - sondern Sturmh...

+
  • schließen

Dresden - Wie können die Eltern ihrem Kind das nur antun? Ein altertümlich-germanischer Name beschäftigte am Dienstag die Netzgemeinde. Manche empörten sich, andere machten sich lustig.  

Am 6. Juni wurde in Dresden ein kleiner Junge geboren, dessen vermeintlicher Name für reichlich Wirbel im Internet sorgte: Sturmhorst Siegbald Torsten. Mit einem Foto wurde der Neugeborene, wie alle Babys, auf der Seite des Diakonissenkrankenhauses Dresden vorgestellt. Mittlerweile ist das Bild entfernt worden.

Dann ging der Name des kleinen Mannes im Netz viral. Das Hashtag schaffte es sogar in die Deutschland-Trends auf Twitter:

Nun kam heraus: Der Junge heißt gar nicht Sturmhorst - sondern Sturmhart! Das stellte das Dresdner Rathaus am Dienstagnachmittag klar. Auch die Klinik hatte zuvor in einer Pressemitteilung den Fehler eingeräumt. Bei der Weitergabe des Namens sei der Fehler unterlaufen.

Der altertümlich-germanische Name und die mögliche Abkürzung "SS-Torsten" stieß auf Kritik in den Sozialen Netzwerken. Deshalb teilte die Klinik in der Pressemitteilung auch mit, dass den Eltern wichtig sei zu betonen, "dass ihnen jegliches rechtsextremes Gedankengut fern liegt." Satiriker Jan Böhmermann hat da seine Zweifel:

Das Standesamt der Stadt Dresden hat den Namen akzeptiert. Er sei in den "Vornamens-Verzeichnissen nachweisbar", heißt es. Einige Twitter-Nutzer sind trotzdem noch nicht wirklich zufrieden:

mg

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Netzwelt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser