Wie in den 60ern: Neue Olympus-Systemkamera im Retro-Stil

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Retro-Stil versprüht die Olympus PEN-F. Links oben vom Objektiv ist Creative-Dial-Wahlrad zu erkennen. Foto: Olympus

Elegant wie ein 60er-Jahre-Designwunder, doch technisch ausgereift wie ein heutiges Spitzenprodukt - das sind die Eigenschaften der neuen Olympus-Systemkamera. Die haben allerdings ihren Preis.

Hamburg (dpa/tmn) - Olympus hat ein neues Topmodell für seine im Retro-Stil gehaltene Systemkamera-Reihe Pen vorgestellt. Die PEN-F ähnelt in ihrem Metallgehäuse äußerlich stark der gleichnamigen Serie von Halbformatkameras, die das Unternehmen von 1963 an auf den Markt brachte.

Im Innern findet sich aber Hightech: Etwa der neue, 20 Megapixel große und tiefpassfilterlose Four-Thirds-Sensor, ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator oder ein elektronischer OLED-Live-View-Sucher (2,36 Millionen Pixel). Auch ein dreh- wie schwenkbares Touchdisplay und WLAN sind mit an Bord.

Die PEN-F kann dank beweglichem Sensor auch ein aus acht Einzelaufnahmen zusammengesetztes 50-Megapixel-Fotos liefern (High Resolution Shot) und bietet ein neues Wahlrad (Creative Dial) auf der Vorderseite für den Zugriff auf Fotofilter, Bildfarbgestaltung sowie die Farb- und Monochrome-Profilsteuerung. In Serie sollen bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können.

In Schwarz oder Silber-Schwarz ist das mit Akku und Speicherkarte 427 Gramm schwere PEN-F-Gehäuse für 1200 Euro zu haben. Zusammen mit dem Pancake-Zoom-Objektiv (14-42 mm/f 3,5-5,6) ruft Olympus für die Kamera 1400 Euro auf. 100 Euro mehr werden für das Kit aus Gehäuse und lichtstarker Festbrennweite (17 mm/f 1,8) fällig.

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