Deutliche Alarmsignale

Wie erkennt man Computerspiele-Sucht?

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Wer sein Spielverhalten nicht mehr kontrollieren kann und keiner anderen Aktivität mehr nachgeht, zeigt Anzeichen für eine Computerspielsucht. Foto: Marius Becker

Gerade auf junge Menschen üben Computerspiele eine große Faszination aus. Diese Form der Unterhaltung kann daher auch schnell zu einer Sucht führen. Doch woran lässt sich eine Abhängigkeit erkennen?

Berlin (dpa/tmn) - Zu Hause an der Konsole oder unterwegs auf dem Smartphone, nahezu überall können Computerspiele für Abwechslung sorgen. Doch wann wird der Spielespaß zur Sucht?

Die Arbeitsgruppe Spielsucht der Berliner Charité hat dieses Suchtphänomen untersucht und eine Checkliste mit Alarmsignalen zusammengestellt:

- Betroffene können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren, einschränken oder aufgeben.

- Dieses Verhalten hält an, selbst wenn es sich schlecht auf Familie oder Beruf auswirkt. Familie, Schule oder Job werden vernachlässigt, der Betroffene zieht sich aus seinem Privatleben zurück.

- Der Betroffene geht keiner anderen Aktivität außer Computerspielen nach und scheint in seinen Gedanken in der Spielewelt gefangen zu sein.

- Er wirkt unkonzentriert und abwesend.

- Er leidet unter Langeweile, Unruhe und wirkt depressiv, besorgt, ängstlich oder hat Wutausbrüche.

- Spielesüchtige essen oder schlafen nicht mehr richtig und lassen sich äußerlich gehen.

- Auch das Sexleben ist oft nicht mehr intakt.

Merkmale Computerspielsucht

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