Spyware entdeckt

WhatsApp gehackt! Facebook empfiehlt Notfall-Update

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Facebook empfiehlt allen WhatsApp-Nutzern dringend, sowohl App als auch Betriebssystem auf den aktuellen Stand zu bringen. Betroffen sind sowohl Android als auch iOS.

WhatsApp-Nutzer sollten ihre Apps und das Betriebssystem dringend aktualisieren. Grund: Der beliebte Messenger weist eine Schwachstelle auf, durch die Angreifer per WhatsApp-Anruf Spyware auf das Smartphone schleusen können. Das Opfer muss den Anruf dazu nicht einmal entgegen nehmen, berichtet heise.de.

Ein Sicherheits-Patch soll die Sicherheitslücke schließen. Sowohl Android als auch iOS-Geräte sind betroffen und müssen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Menschenrechtsanwalt schlug Alarm

Die aktuelle Schwachstelle wurde entdeckt, nachdem ein Menschenrechtsanwalt aus Kanada mehrere verdächtige WhatsApp-Anrufe erhalten hatte und sich an das Citizen Lab der Universität Toronto wandte. Diese entdeckte die Spyware auf dem Smartphone des Anwalts.

Hinter der Angriffs-Technologie werde die israelische Firma NSO vermutet, die Spionage-Werkzeuge an Regierungen verkauft, berichteten unter anderem die "Financial Times" und das Blog "TechCrunch". WhatsApp geht davon aus, dass Ziel der Angriffe lediglich einige ausgewählte Nutzer geworden sein dürften.

Pikanterweise war der kanadische Anwalt laut heise.de an mehreren Klagen gegen NSO beteiligt. Darin werde der Firma vorgeworfen, Spyware vertrieben zu haben, die für Angriffe auf einen saudischen Dissidenten, einen Katari sowie mehrere mexikanische Journalisten genutzt wurde. Die Firma selbst gibt an, die Angriffsziele nicht selbst zu wählen. Verantwortlich seien die Regierungen, an die sie ihre Produkte verkaufe.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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