Mitten in der Münchner Innenstadt

Prügelattacke auf Homosexuellen: Neue Details bekannt geworden

München - Gregor P. ist wütend und traurig zugleich. Was dem 30-Jährigen in der Nacht auf Samstag passiert ist, macht sprachlos:

Update, 20.15 Uhr: Neue Details

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, gibt es neue Details zu dem erschütternden Fall. Demnach hatte Gregor P. die Täter angesprochen, weil diese zuvor eine am Schwulenzentrum (Sub) angebrachte Regenbogenfahne umgeknickt hatten. Laut Polizeibericht kickten sie die Fahne anschließend vor sich her.

Zum Faustschlag sei es nach vermutlich gegenseitigen Spuckattacken gekommen. Weiterhin erklärte die Polizei tz.de gegenüber, derart homophobe Übergriffe innerhalb der Stadt seien "sehr selten". Weniger als zehn Übergriffe seien im vergangenen Jahr verzeichnet worden.

Was die Grüne Jugend München zu der Attacke und der Stellungnahme der Polizei sagte, lesen Sie hier auf unserem Partnerportal tz.de

Die Erstmeldung, 13.15 Uhr:

Er war mit Freunden essen, seinen 30. Geburtstag feiern. Kurz vor ein Uhr ging die Gruppe zur Prosecco-Bar an der Thekla-/Ecke Müllerstraße. „Uns sind drei junge Leute entgegengekommen“, erinnert sich P. gegenüber unserem Partnerportal tz.de

Dann ging alles ganz schnell. Einer beleidigte P. wegen seiner Homosexualiät und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Münchner stürzte und prallte gegen einen Stromverteilerkasten.

Wie schwer sich Gregor P. verletzt hat, lesen Sie hier auf unserem Partnerportal tz.de.

Die Polizeimeldung im Wortlaut

Am Samstag gegen 1 Uhr, befand sich eine Gruppe von drei jungen Männern in der Theklastraße im Lehel. Diesen kam eine Gruppe ebenfalls aus drei Männern bestehend entgegen. Unter ihnen befand sich auch der spätere Täter.

Diese Gruppe kickte eine Regenbogenfahne vor sich her. Als sie angesprochen wurden, was das denn solle, entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den beiden Gruppen. Die Gruppe um den späteren Täter äußerte sich negativ über Homosexuelle. 

Schließlich spuckte einer der Männer das 30-jährige Opfer an und schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht. Der 30-Jährige stürzte durch die Wucht des Schlages. Die Gruppe um den Täter flüchtete. Bei der Gruppe um den Täter handelte es um drei Männer, alle zwischen 20 und 30 Jahren.

Täterbeschreibung:

Es handelt sich um einen Mitteleuropäer, ca. 180 cm groß und hatte blonde Haare. Er trug eine zurückgedrehte schwarze Kappe, eine dunkle dünne Jacke und dunkle Jeans.

Pressemeldung Polizeipräsidium München 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Collage (dpa/ Facebook: Daniel Grøth)

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