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Nachhaltiger leben

Was ist besser: Batterien, Akkus oder keins von beiden?

Batterien, Akkus oder keins von beiden?
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Smart-Home-Geräte sollen beim Energiesparen helfen - aber laufen oft mit ressourcenbindenden Batterien.

Etliche Smart-Home-Geräte sollen zum Beispiel beim Energiesparen helfen, laufen aber mit Batterien. Macht das den Spareffekt nicht zunichte? Und sind Akkus wirklich besser?

Berlin - Viele Geräte im Haushalt laufen mit Batterien. Manche wie Smart-Home-Thermostate werden ausdrücklich damit beworben, dass sie beim Sparen von Heizenergie helfen. Eine gute Sache - doch mit dem Batteriebetrieb wird die Bilanz getrübt.

Denn Batterien haben nun mal eine endliche Haltbarkeit und sind dann leider nur noch Müll. Für ihre Herstellung braucht es nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) 40 bis 500 Mal so viel Energie, als sie am Ende bereitstellen. Das macht sie nicht nur zu einer ineffizienten Energieversorgung, sondern im Verhältnis zu ihrer Leistung auch relativ teuer.

Mit Batterien im Thermostat würde man also Heizenergie sparen, aber auch Ressourcen verschwenden. Und das Thermostat soll hier nur ein Beispiel für batteriebetriebene Geräte in Haus und Wohnung sein.

Am besten ganz ohne Energiespeicher

Akkus sind aus Sicht einer nachhaltigeren Ressourcennutzung meist die bessere Wahl. Zumindest gilt das, wenn man sie ausreichend lang nutzt und entsprechend häufig wieder auflädt. Dann mindern sie laut UBA die eigentlich ineffiziente Art der Energieversorgung per Batterie. Je nach Bauart können moderne Akkus 200 bis 1000 Mal aufgeladen werden.

Grundsätzlich lösen aber auch Akkus das Problem nicht - zumal sie in der Anschaffung teurer sind. Am besten ist laut UBA daher ein dritter Weg: wann immer es geht kabelgebundene Geräte zu wählen.

Dies biete sich besonders für stationär betriebene Geräte an, und es spart nicht nur Ressourcen, sondern ist im Vergleich auch deutlich billiger. Eine Alternative können batteriefreie oder solare mobile Geräte sein. Die meisten kommerziellen Smart-Home-Lösungen zum Nachrüsten bieten diese Option bisher allerdings nicht an. dpa

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