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Rabatte

Wann Produkte günstiger sind als am Black Friday

Rabatte: Wann Produkte günstiger sind als am Black Friday
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Wenn Sie online einkaufen, sollten Sie keinesfalls via Vorkasse bezahlen, rät die Verbraucherzentrale Bremen.

Kurz vor Weihnachten kämpft der Handel um jeden Euro. Doch die vermeintlichen Rabatte sind oft Illusionen. Mit simplen Tricks werden die Kunden aufs Glatteis geführt.

Bremen/Kehl (dpa/tmn)- Viele Preise an Aktionstagen wie Black Friday oder Cyber Monday sind längst nicht so günstig wie sie scheinen. Die Verbraucherzentrale Bremen rät deshalb dringend dazu, attraktive Angebote mithilfe von Preissuchmaschinen und Preisvergleichen im Internet zu überprüfen.

Ideal sei, den Preis eines gewünschten Produktes über längere Zeit im Blick zu behalten und gleichzeitig auch den stationären Handel unter die Lupe zu nehmen.

Zahlreiche Shops beziehen sich bei den angegebenen Rabatten auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers „und diese entspricht bereits vor dem Black Friday nicht dem tatsächlichen Marktpreis“, sagt Karolina Wojtal vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ).

Wer kann, sollte bis nach Weihnachten warten

Durch Warnungen wie „Nur noch fünf Artikel verfügbar“ oder „Andere Kunden schauen sich dieses Produkt auch an“ werde zusätzlicher Druck aufgebaut. Sofern möglich sollten Kunden mit dem Kauf eines Produktes bis nach Weihnachten warten, denn dann fallen die Preise in der Regel deutlich. Statt eines bestimmten Produktes ist zum Beispiel das Verschenken von Gutscheinen zu Weihnachten eine sinnvolle Alternative.

Wenn es doch zu einem Kauf kommt, sollten Kunden keinesfalls via Vorkasse bezahlen, rät die Verbraucherzentrale Bremen. Das werde besonders häufig von betrügerischen Fake-Shops gefordert. Unrealistisch niedrige Preise, ein fehlerhaftes Impressum und viele Negativbewertungen sollten Nutzer stutzig machen.

Der Umwelt zuliebe sollten Verbraucher auch darauf achten, unnötige Paketsendungen zu vermeiden, rät das EVZ. Größentabellen und Bewertungen anderer können helfen, die richtige Wahl zu treffen. Lieferungen wenn möglich so vereinbaren, dass jemand am Zustellungstermin das Päckchen entgegennehmen kann oder zur Packstation navigieren. Und: Teillieferungen vermeiden. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Nerven. dpa

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