Vier Jahre Haft für „Superhacker“

Eriwan - Mehr als 30 Millionen Computer hat ein Russe attackiert - nun ist der Mann in der Südkaukasus-Republik Armenien zu vier Jahren hinter Gitter verurteilt worden.

Der 27-Jährige, der als „Superhacker“ bekanntgeworden ist, war Chef einer internationalen Bande, die im Monat mehr als drei Milliarden lästige Spam-E-Mails verschickte. Damit verdiente der Anführer angeblich 100 000 Euro im Monat, wie Medien in der armenischen Hauptstadt Eriwan am Freitag berichteten.

Allein in den Niederlanden hätten die Kriminellen mehr als 140 Server eines Internetanbieters angegriffen, hieß es. Dabei gelangten sie auch an Bankdaten. Im Oktober 2010 konnte die niederländische Polizei die Kontrolle über das Netzwerk namens Bredolab gewinnen. Daraufhin floh der Bandenchef, er wurde aber nach seiner Ankunft in der Ex-Sowjetrepublik verhaftet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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