Kurz vor dem Wahlttag

Deutscher vergleicht Trump mit Hitler - Hass-Reaktionen im Netz!

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Am Wochenende richtete Twitter-Nutzer Johan Franklin eine Anzeige an die "Dear Americans" und rüttelte damit das Netz auf. Mittlerweile gibt es auch schon eine Antwort. 

In seinem Text richtete sich der Deutsche, der in San Diego lebt direkt an das amerikanische Volk - mit einem Verweis auf die Geschichte seines Heimatlandes. 

In der Anzeige heißt es: "Macht nur, wählt den Typen mit der lauten Stimme, der Minderheiten hasst, der damit droht, seine Gegner zu verhaften, der sich einen Dreck um Demokratie schert und behauptet, er alleine könne alles in Ordnung bringen. Was kann da schon schiefgehen? Viel Glück." 

Unterschrieben ist der Brief mit "Das deutsche Volk" und dem Hashtag "Haben wir schon gemacht."

This is currently going through Twitter about Trump

Der Trump-Hitler-Vergleich sorgte natürlich für Wirbel und Proteste im Netz, so dass sich der Twitter-Nutzer zu einer zweiten Erklärung am Sonntag genötigt sah. Zwar könne man Donald Trump nicht mit dem "Monster" Adolf Hitler in einen Topf werfen, aber er "sehe eine Menge Gemeinsamkeiten in der Art, wie Trump und Hitler aufstiegen und eine Gefolgschaft um sich versammelten, obwohl es so viele deutliche Zeichen gab, dass es nicht richtig ist." 

Und wo er schon bei Nazi-Vergleichen war, verglich er Trump in seinem zweiten Beitrag noch dem Propagandaminister Joseph Goebbels, da er ähnlich medien-affin sei. 

Wie meedia.de berichtet, erhielt Twitter-Nutzer Johan Franklin für seine Texte sogar Todesdrohungen von Trump-Anhängern

"Haltet Eure Fresse!"

Mittlerweile gibt es auch eine Antwort von einem Anhänger des Präsidentschaftskandidaten, der ironischerweise selbst Deutscher zu sein scheint. Die fällt deutlich kürzer, aber ziemlich deutlich aus: "Liebe Deutsche, haltet Eure Fresse! Danke. Das amerikanische Volk." Verbunden ist diese Gegenanzeige noch mit dem Hashtag #uglygermans.

Wie gut, dass dieser hässliche Wahlkampf am Dienstag vorbei sein wird. Das Maß an Polemik scheint sowieso nicht mehr zu überbieten sein. 

mg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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