Einmal Insel-Boss sein

"Tropico" bietet Spaß für Bananen-Dikatoren

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Industriestaat? Touristenperle? Oder ganz was anderes? In "Tropico" errichten Spieler auf einer Tropeninsel den Staat ihrer Wahl. Screenshot: Feral Interactive/dpa-tmn Foto: Feral Interactive

"Tropico" ist auf dem PC schon lange eine Institution unter den Strategie-Spielen. Jetzt können sich auch iPad-Besitzer mit Hang zur Korruption und Alleinherrschaft zum soften Insel-Diktator aufschwingen.

Berlin (dpa/tmn) - Die Jahre der Aufopferung (und Bestechungen) haben sich gelohnt: Endlich ist man "El Presidente" einer kleinen Insel in der Karibik geworden. Denn "Tropico" gibt es nun auch für das iPad.

Doch leider kann sich El Presidente nicht zurücklehnen und das Wetter genießen. Das Volk möchte zufriedengestellt werden. Und gelingt das nicht, warten schon einige andere Anwärter auf den Präsidenten-Job im Hintergrund, die jetzt schon Intrigen schmieden.

Um die Bananenrepublik erfolgreich zu führen, muss die Kasse klingeln. Das kann auf verschiedene Weisen erreicht werden: Industrie ansiedeln, Tourismus fördern, andere Staaten anbetteln oder das Volk ausbeuten. Letzteres ist allerdings nicht empfehlenswert.

Das Volk auf seiner Seite zu haben, ist am Wichtigsten in "Tropico". Sonst begehrt es auf und die schöne Zeit an der Spitze ist schnell vorbei. Deswegen ist das Ohr am Volksmund ziemlich entscheidend. Vielleicht wollen die Menschen einen stärkeren religiösen Einfluss, vielleicht aber auch die Ehe für alle? Vielleicht müssen auch die Wahlzettel für das "richtige" Ergebnis noch einmal ausgezählt werden? Wer weiß das schon?

Das sind nur zwei von unzähligen Entscheidungswegen, Aufbaustrategien und Intrigen, die jede Partie von "Tropico" abwechslungsreich halten. Für 12,99 Euro werden iPad-Besitzer - ohne Störung durch weitere In-App-Käufe - zum Alleinherrscher.

Tropico im iTunes Store

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