Lkw-Fahrer stirbt auf der Heimfahrt 

Wegen einer Zahnentzündung: Junger Familienvater gestorben! 

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Sacramento/Utah - Ein 26-Jähriger Lkw-Fahrer wurde plötzlich aus dem Leben gerissen. Er starb an den Folgen einer Entzündung im Mundraum. 

Vadim Kondratyuk war mit seinem Lastwagen unterwegs von seinem Wohnort in Sacramento (US-Bundesstaat Kalifornien) nach New York, als er plötzlich stechende Zahnschmerzen bekam. 

Zahnarzt verschreibt Antibiotika

Weil er sich nicht mehr auf die Fahrt konzentrieren konnte, suchte er einen Zahnarzt in Oklahoma auf. Dieser reinigte die entzündete Wunde im Mundraum und verschrieb Antibiotika. Die Infektion sollte mit dem Medikamenten schnell abklingen. 

Zunächst schlug die Behandlung auch an. Als Vadim mit seinem Lastwagen in New York ankam, klagte er fast gar nicht mehr über Schmerzen.

Doch auf der Rückfahrt kamen sie zurück - heftiger als zuvor. Das Gesicht des jungen Familienvaters schwoll an.  

Sein älterer Bruder Miroslav brachte ihn in Utah in die Notaufnahme einer Klinik. Die Schockdiagnose: Eine Sepsis, also eine Blutvergiftung! Die Infektion hatte sich bereits auf beide Lungenflügel ausgebreitet, die sich schon mit Flüssigkeit füllten. Kurz darauf konnte der 26-Jährige nicht mehr selbständig atmen. 

Vier Tage kämpfte er noch auf der Intensivstation - am 30. Januar jedoch hörte sein Herz auf zu schlagen. 

Vadim hinterlässt seine Frau Nataliya und zwei kleine Töchter im Alter von elf Monaten und zwei Jahren. Seine Ehefrau war an seiner Seite in den letzten Stunden. 

Unterstützung für die Witwe und die Waisen

Nachdem US-Medien über den tragischen Fall berichteten, wurde nun auf der Online-Spendenseite gofundme.com für Spenden für die Familie aufgerufen. Vadim war der Alleinverdiener der Familie. Die Kosten für den Transport des Leichnams und für die Medikamente schienen nun eine zusätzliche Last zu werden. 

Mittlerweile sind jedoch bereits über 280.000 US-Dollar Spenden zusammengekommen. Zumindest die finanziellen Sorgen konnten den Waisen und der Witwe damit genommen werden. 

Quelle: rosenheim24.de

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