Nach Attacke im indischen Ozean

Surferlegende Kelly Slater fordert Tötung von Haien 

+
Der elfmalige Surf-Weltmeister Kelly Slater
  • schließen

Réunion - Am Dienstag wurde vor der französischen Insel Réunion im indischen Ozean erneut ein Wassersportler in einem gesperrten Gebiet von einem Hai angegriffen und getötet.

Nun forderte die US-Surferlegende Kelly Slater (45) auf Instagram die Tötung der Meeresraubtiere. Es war bereits die 20. Hai-Attacke seit dem Jahr 2011 in diesem Gebiet. Davon endeten acht tödlich. 

Wie von uns berichtet, ging der 26-jährige Franzose offenbar nur deshalb dort ins Wasser, weil ein Unbekannter entsprechende Warnschilder abgesägt hatte.

Der elffache Weltmeister Slater kommentierte daraufhin auf der Instagram-Seite des Surfers Jérémy  Flores ein Trauerbild: "Ich werde mir damit keine Freunde machen, aber die Hai-Population auf Réunion muss dringend ausgedünnt werden. Am besten jeden Tag." Es herrsche ein "offensichtliches Ungleichgewicht". 

"Das Meer ist ein Ort für Tiere"

Der berühmte Surfer musste nach diesen Sätzen viel Kritik einstecken. So schrieb etwa ein Instagram-Nutzer zurück: "Wenn Sie und Ihre Freunde nicht in die riskanten Gebiete gehen würden, würde das nicht passieren. Das Meer ist vor allem ein Ort für die Tiere." Die Wassersportler würden sich "in die Höhle des Löwen begeben".

Rückendeckung bekam Slater dagegen von seinem Surferfreund Flores: "Danke für Deinen Kommentar. Es macht Hoffnung, dass jemand, der unsere Umwelt so gut kennt, den Albtraum, den wir hier erleben, versteht". Es sei nicht normal, das ein Mensch nach dem anderen sterben müsse. 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Netzwelt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser