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Fiese Rache an Behörde

Bürger zahlt Steuern mit Schubkarren voller Pennymünzen!

Lebanon (US-Bundesstaat Virginia) - Nick Stafford zahlte seine Steuerschulden von fast 3000 US-Dollar - aber auf seine ganz eigene Weise! Was hinter der Protestaktion steckt:

Alles fing im September 2016 damit an, dass der Unternehmer ein Auto für seinen Sohn registrieren lassen wollte und eine Frage zu seiner Umsatzsteuer hatte. Da er vier Häuser an verschiedenen Orten hat, war er sich unsicher an welche Behörde er sich wenden müsse, wie er auf seiner Homepage schreibt

So versuchte Stafford telefonisch eine Auskunft zu bekommen - was sich aber unerwartet als unmögliches Unterfangen herausstellte. Am Telefon wurde ihm die Information, an wen er sich richten müsse, verweigert. Er versuchte er mehrfach vergeblich. 

Nun reichte es Stafford und er erstritt eine Auskunft vor Gericht. Endlich bekam er die richtige Telefonnummer für seine Anfrage. 

Mittlerweile hatte sich jedoch eine Steuerschuld von 2987,45 US-Dollar angehäuft. Diese wollte der genervte Bürger auch begleichen - aber mit einer öffentlichkeitswirksamen Protestaktion gegen die mangelnde Bürgernähe und Transparenz der Behörden. 

Er nutzte ein US-Gesetz aus dem Jahr 1965, wonach Münzen "gesetzliches Zahlungsmittel für alle Schulden, öffentliche Gebühren, Steuern und Abgaben" sind. 

So rollte er mit fünf Schubkarren voller Pennymünzen zum zuständigen Department of Motor Vehicles. Das Gesamtgewicht: Rund 700 Kilogramm!

Elf Mitarbeiter der Behörde waren laut Medienberichten sieben Stunden lang damit beschäftigt, die Münzen zu zählen. Von Hand, denn die automatischen Zählautomaten versagten bei dieser Menge den Dienst.

Die ganze Aktion kostete Stafford noch mal rund 1000 US-Dollar zusätzlich für die Schubkarren und die Arbeitskosten von elf Mitarbeitern, die beauftragt wurden die Pennys aus den Münzrollen auszuwickeln. Aber das war es dem Unternehmer wert.  

Rubriklistenbild: © twitter.com/heraldcourier

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