Im Krankenhaus 

Fünfjähriger stirbt in den Armen dieses Weihnachtsmanns 

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Im Videointerview mit knoxnews.com kommen Eric Schmitt-Matzen immer wieder die Tränen. 
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Caryville (Tennessee) - Eric Schmitt-Matzen arbeitet als Santa Claus. Seit neun Jahren schlüpft er in diese Rolle. Nun hatte er einen tragischen Auftrag. 

Wie Knoxville News Sentinel und weitere amerikanischen Nachrichtenportale berichten, wurde der 61-Jährige von einer Krankenschwester angerufen. Sie erzählte von einem sterbenskranken 5-Jährigen. "Der Junge ist besorgter darüber, dass er Weihnachten verpassen wird, als darüber, dass er bald sterben wird", sagt sie ihm am Telefon. 

Schmitt-Matzen fährt also ins Krankenhaus. 

Zunächst sucht er das Gespräch mit den Eltern und Angehörigen des Jungen. Er macht ihnen klar, dass eine glückliche und fröhliche Atmosphäre im Krankenzimmer braucht, mit traurigen Menschen um ihn herum könne er den Job nicht machen. 

So geht er alleine in den Raum und spricht den erschöpften Jungen an: "Was habe ich gehört? Du glaubst, dass Du das Weihnachtsfest verpassen wirst?" Das könne doch gar nicht sein, schließlich hätten die Elfen doch schon vor langer Zeit sein Weihnachtsgeschenk vorbereitet. 

Der gutmütige Mann überreicht den Jungen das Geschenk, das seine Eltern besorgt haben. Er muss ihm beim Auspacken helfen. 

Die letzten Sätze des Jungen

"Sie sagen, dass ich sterben werde", erzählt ihm der Fünfjährige. 

"Kannst Du mir einen Gefallen tun?", erwidert der verkleidete Mann. "Wenn Du vor der Himmelstor stehst, dann sage, dass Du Santas Lieblingselfe bist!" 

"Bin ich das?", fragt der Junge. 

"Klar. Und dann werden sie Dich hereinlassen", verspricht ihm Schmitt-Matzen. 

Der Junge setzt sich daraufhin auf, umarmt den Weihnachtsmann fest. Dann fragt er noch: "Santa, kannst Du mir helfen?" - und stirbt plötzlich. 

Bevor er irgendetwas antworten konnte, sei er genau in diesem Moment verstorben. 

Tränenüberströmt auf dem Heimweg

Normalerweise fährt Eric Schmitt-Matzen nach seinen Auftritten fröhlich und erfüllt nach Hause. Nicht so an diesem Tag. Er habe auf dem ganzen Heimweg geweint. Auch in den darauffolgenden zwei Wochen habe er immer wieder die kleinen Augen gesehen, die ihn aus dem Krankenbett heraus angeschaut haben. Seinen Job aber konnte er einfach nicht aufgeben. 

Für den Santa Claus ist klar: "Wenn ich noch mal den Anruf bekommen würde, ich würde es sofort wieder tun."

 

mg

Quelle: rosenheim24.de

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