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Auf Sportplatz in Hamburg

"Baggerführer" Henning buddelt riesiges Hakenkreuz aus

Hakenkreuz aus Beton auf Sportplatz ausgegraben
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Baggerfahrer Henning buddelte ein vier mal vier Meter großes Hakenkreuz aus, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Hamburg - Seit Jahrzehnten ist Gras über die Sache gewachsen. Nun hat ein Bagger an der falschen Stelle gebuddelt und das Relikt aus früheren Zeiten freigelegt.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 wuchs Gras über die Sache. Bis jetzt. Am Freitagvormittag wunderte sich ein Baggerfahrer im Hein-Klink-Stadion in Hamburg-Billstedt, warum seine Baggerschaufel plötzlich streikte. Der Grund war schnell klar: Baggerfahrer Henning buddelte ein vier mal vier Meter großes Hakenkreuz aus, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Das ist massiv und aus purem Stahlbeton und steht genau an der Stelle, an der fünf neue Umkleidekabinen errichtet werden sollen. Ob die Fundamente dort jetzt noch gegossen werden können, muss geklärt werden. Platzwart Enzo Oliva (50) alarmierte laut Bild-Zeitung den Bezirk, dem die Anlage gehört und auf der die Spieler der Sportvereinigung Billstedt/Horn regelmäßig trainieren.

Am Montag hat sich Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (43, SPD) die ganze Sache angesehen. Auch das Denkmalschutzamt hat ein Wort mitzureden. Dennoch soll das Hakenkreuz nun rasch verschwinden.

Laut Platzwart Enzo Oliva soll das riesige Hakenkreuz einst Fundament für ein Nazi-Denkmal gewesen sein. Das ist in den 1970er Jahren abgerissen worden. Über das Fundament ist Sand geschüttet worden und Gras gewachsen. Bis jetzt. Nach Baggerfahrer Henning rücken nun wohl bald die Presslufthammer an, um das Hakenkreuz zu entfernen.

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