Online-Webalben im Test

Hannover - Ein Online-Webalbum speichert Bilder und präsentiert sie optisch ansprechend. Doch leider haben sich einige Angebote eher als gut getarnte Datenschredder entpuppt.

Manche Anbieter verändern die Fotos beim Speichern, berichtet das Themenheft c't special Digitale Fotografie, das am Montag im Handel erscheint.

Gerade einmal die Hälfte der 14 getesteten Webalben waren in der Lage, ein hochaufgelöstes Bild im JPEG-Format ordentlich abzuspeichern und als solches auch wieder auszugeben. Fotos im TIFF-Format werden da ohne Rückfrage zwangskonvertiert und ebenso wie JPEGs umbenannt und geschrumpft. Solche Webalben eignen sich wohl für eine Diashow, nicht aber als zuverlässiger Speicherort für Fotos.

Der große Vorteil eines Webalbums gegenüber eines reinen Online-Speichers besteht eben darin, dass man eine Diashow abspielen kann, ohne die Bilder vorher herunterzuladen. Allerdings ist die Albumvorschau bei den meisten Anbietern auf eine feste Breite limitiert. Bei großen Monitoren verbleibt in der Folge viel ungenutzte Display-Fläche. Flickr, Picasa und Apple MobileMe dagegen bieten eine formatfüllende und ansehliche Diaschau, schreibt das c't special Digitale Fotografie.

Ein wichtiges Kriterium ist auch der Umgang mit Fotoserien: Eine Webgalerie sollte ein ganzes Album in einem Rutsch nicht nur ins Internet hoch-, sondern auch wieder auf die lokale Festplatte herunterladen. Das konnte im Test nicht einmal jeder zweite Anbieter. Elegant lösen das AppleMobileMe und 23hq. Hier reicht ein Klick, um eine gezippte Datei mit allen ausgewählten Bildern zu erhalten.

Pressemitteilung des Computermagazins c't

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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