wegen Vermummung und öffentlicher Ruhestörung

Gruselclown in den USA verhaftet: 20-Jährigem droht Strafe

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Ein 20-jähriger wurde verhaftet, nachdem er in der Stadt Middlesboro mitten in der Nacht nahe einem Wohnhaus-Komplex zwischen Bäumen herumschlich.

Middlesboro/Kentucky - Ein juristisches Nachspiel könnte seine Clownsverkleidung für einen jungen Mann aus den USA haben. Weil er als "Grusel-Clown" nachts Leute erschreckte, wurde er verhaftet.

Als Clowns verkleidete Scherzbolde sorgen derzeit in den USA für eine regelrechte Horror-Hysterie, besonders in den Sozialen Netzwerken. Das Netz ist voll mit Amateuraufnahmen und Fotos von den Horror-Clowns, die in den USA überall gesehen wurden. Die Clowns treten dabei entweder passiv auf, etwa winkend am Straßenrand - oder durchaus auch bedrohlich. Auch in Deutschland wurden so kostümierte Gestalten schon gesichtet.

Nun hat seine Teilnahme an dem Phänomen für einen jungen Mann aus dem Bundesstaat Kentucky vielleicht ein ernstes Nachspiel. Wie die BBC berichtet, wurde der 20-jährige Jonathan Martin verhaftet, nachdem er in der Stadt Middlesboro mitten in der Nacht nahe einem Wohnhaus-Komplex zwischen Bäumen herumschlich. Ihm droht nun eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot und öffentlicher Ruhestörung. 

In einem Facebook-Post bezog ein benachbartes Department der Polizei dazu Stellung. "Als Clown verkleidet ein Auto zu fahren, oder sich auf eine andere Art im öffentlichen Raum zu zeigen kann zu gefährlichen Situationen für einen selbst und Andere führen", heißt es darin. Zwar sei es grundsätzlich nicht verboten, sich als Clown zu verkleiden. In der derzeitigen Situation würde dadurch jedoch auf eine unnötige Weise die öffentliche Ordnung gestört.

hs

Quelle: rosenheim24.de

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