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Umstrittener Spot in Großbritannien

McDonald's zieht Werbung über toten Vater zurück

Der Junge beißt in seinen Burger - und alles ist wieder gut!
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Der Junge beißt in seinen Burger - und alles ist wieder gut!

London - Darf eine Fastfood-Kette mit Trauer Werbung machen? McDonald's hat sich nun für einen Spot entschuldigt und sendet ihn nicht mehr.

In dem britischen Werbespot spielt ein Junge die Hauptrolle, der von seiner Mutter wissen will, wie sein verstorbener Vater eigentlich war. Sie macht daraufhin einen Spaziergang mit ihrem Sohn und erzählt Anekdoten. 

Mehr und mehr muss der Junge erkennen, dass er kaum etwas von der Persönlichkeit seines Vater geerbt hat und sie keine Parallelen zu haben scheinen: Sein Vater war ein guter Fußballer, er dagegen trifft den Ball nicht mal. Sein Vater hatte Schlag bei Frauen, er wird dagegen von den Mädchen ignoriert. Und auch optisch haben sie nichts gemeinsam.

Dann aber gehen Mutter und Sohn zu einer McDonald's-Filiale und er bestellt sich einen Filet-o-Fish-Burger. "Das war auch der Lieblingsburger deines Vaters", sagt sie lächelnd.

Also doch noch eine Gemeinsamkeit! Zufrieden beißt der Junge in seinen Burger.

Kann ein Burger Trauer heilen?

Kritiker finden den Spot unsensibel. Es werde suggeriert, dass man mit einer Fastfood-Mahlzeit Trauer heilen und das Kind wieder glücklich machen könne. "Hier wird die Trauer von Kindern ausgebeutet", empörte sich etwas Shelley Gilbert von der Hilfsorganisation Grief Encounter für trauernde Kinder. Auch auf Twitter gab es viel Kritik, teilweise auch von Halbwaisen.

McDonald's reagiert mit Stopp der Werbung

Erstmals ausgestrahlt wurde die Werbung am 12. Mai und sollte eigentlich sieben Wochen laufen. Nun aber stoppte McDonald's den umstrittenen Spot. Ein Firmensprecher versuchte im BBC-Interview zu erklären, wieso man ihn überhaupt drehte: "Wir wollten die Rolle, die McDonald's im alltäglichen Leben der Kunden spielt, ob in guten oder schlechten Zeiten, verdeutlichen"

Werbespot und Abstimmung:

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