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Linkin-Park-Sänger Chester Bennington

Autopsiebericht zeigt erschütternde Details zu seinem Tod

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington
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Linkin-Park-Sänger Chester Bennington

Los Angeles - Fünf Monate ist es her, dass Linkin-Park-Sänger Chester Bennington sich das Leben genommen hat. Die Musikwelt stand unter Schock, solch ein einzigartiges Musiktalent zu verlieren. Nun gibt es neue Erkenntnisse zu seinem Tod.

Fünf Monate nach dem Selbstmord von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington (1976-2017) sind Details aus dem Autopsiebericht bekannt geworden. Demnach hat der Musiker Drogen und Alkohol im Blut gehabt, als er am 20. Juli in seinem Haus im kalifornischen Palos Verdes Estates starb.

Laut dem Autopsiebericht, der vom US-Portal "TMZ" veröffentlicht worden ist, sollen sich zum Zeitpunkt des Todes geringe Mengen Alkohol und MDMA - vermutlich Ecstasy - im Körper des 41-Jährigen befunden haben.

Trauer um Chester Bennington

Zudem seien in der Nähe der Leiche Chester Benningtons unter anderem Schlafmittel und eine leere Flasche Bier gefunden worden. Auch Antidepressiva hat der Sänger in der Vergangenheit verschrieben bekommen, da er seit Jahren unter Depressionen litt. Laut dem Autopsiebericht habe er diese Medikamente jedoch seit über einem Jahr nicht mehr eingenommen.

Des Weiteren habe sich der Frontmann der Band wegen Alkoholproblemen in einem ambulanten Entzugsprogramm befunden und als trocken gegolten.

Vor seinem Selbstmord am 20. Juli hat Chester Bennington bereits mehrfach über Selbstmordgedanken gesprochen. Auch viele der Lieder der erfolgreichen Band handeln von den Dämonen gegen die er seit seiner Jugend angekämpft hat.

Bereits 2006 hat es laut dem Polizeibericht, der dem Autopsiebericht beigelegt ist, zu einem Vorfall in Bezug auf Deprssionen und Selbstmordgedanken gegeben. Seine Frau Talinda (41) hat damals die Polizei verständigt, weil der Sänger stark betrunken mit einer Schusswaffe das Haus verlassen hatte. Zuvor hatte er damit gedroht, sich umzubringen.

Linkin Park

Der Band sind die Probleme des Sängers bekannt gewesen. Über Jahre hinweg haben Mike Shinoda, Brad Delson, David "Phoenix" Farrell, Joseph "Joe" Hahn und Rob Bourdon ihm bei seinem Kampf beigestanden. "Wir versuchen uns daran zu erinnern, dass die Dämonen, die dich von uns weggebracht haben, immer Teil der Abmachung waren", schreiben sie in einem Statement nach dem Tod ihres Bandkollegen.

Und verabschieden sich am 28. Oktober gemeinsam mit rund 17.000 Fans mit einem grandiosen Konzert in Los Angeles von ihm. Zahlreiche Künstler wie Blink 182, Alanis Morissette oder System of a Down sind als Gäste dabei gewesen.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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