Damit er es miterleben kann

Sterbender Vater feiert erstes Weihnachten mit Baby im November

+
  • schließen

Pevensey (East Sussex/England) - Es ist das erste Weihnachtsfest für Baby Maxie - und wohl das letzte für seinen erst 41-jährigen Vater Jay.

Diese Geschichte ist herzergreifend: Jay Clark hat nun mit seiner Familie schon Weihnachten gefeiert. Mitte November bereits, weil er nicht weiß, ob er im Dezember noch leben wird.

Der 41-Jährige hat Bauchspeicheldrüsen-Krebs im Endstadium. Im September brach er eine Chemotherapie ab - er möchte die letzten Wochen im Kreis seiner Familie in Ruhe genießen und sie außerhalb von Arztpraxen und Krankenhäusern voll auskosten.

"Fast hätte ich es nicht geschafft"

Nun verschlechtert sich sein Zustand zusehen. So feierte er einen Monat früher mit seiner Frau und Kind. Sogar der ein verkleideter Weihnachtmann kam zu Besuch. Die Familie trug kitschige Pullover mit Weihnachtsmotiven. Eine Schneekanone sorgte für winterliche Stimmung - und Jay genoss es, die staunenden Blicke seines Sohnes zu beobachten. 

"Fast hätte ich es aber nicht geschafft", erzählte der Sterbenskranke dem "Mirror". In der Nacht vor dem verfrühten Fest hatte er so starke Schmerzen, dass seine Frau ihm Morphium verabreichen musste. 

Das vorgezogenen Weihnachtsfest fand ein großes Medienecho: 

Nun hofft der Engländer, dass er nicht nur noch das "richtige" Weihnachtsfest erleben wird, sondern auch Maxies ersten Geburtstag am 9. Januar

Maxie ließ sich viel Zeit

Der Kleine ist ein Wunschkind, auf das Jack und seine Frau Caroline (37) lange warten mussten. Mehrmals versuchten sie es mit künstlichen Befruchtungen, erst 2014 wurde sie schwanger.Doch während das Kind in ihr wuchs, stellten die Ärzte bei ihrem Mann Krebs fest. 

Ein weiterer Schicksalsschlag traf die Familie im Mai: Jays Mutter starb an Brustkrebs. So bleibt uns allen nur zu hoffen, dass 2016 noch ein halbwegs versöhnliches Ende für sie nimmt - mit einem gemeinsamen Heiligabend und Silvester. 

mg

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Netzwelt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser