Kurz nach dem Anschlag

Warum die Berliner Polizei jetzt ein Katzenfoto postet

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Berlin - Ganz Deutschland zeigt sich immer noch betroffen vom Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Montagabend.

Nicht so - so scheint es - die Berliner Polizei. Über Twitter teilt die Polizei nämlich nun ein Katzenfoto mit dem Hashtag #AusGruenden. 

Katzencontent in so schlimmen Zeiten? Was soll den das? 

Die Polizei beteiligt sich offenbar an einer Netzaktion. Unter dem Hashtag #KatzenstattSpekulationen

So soll der Newsfeed auf Twitter mit lauter Katzenbildern vollgestopft werden, damit kaum mehr Platz bleibt für wilde Gerüchte und Spekulationen über den mutmaßlichen Täter und die Hintergründe der Tat.  

Katzen halfen schon mal gegen Terror-Gerüchte

Bereits in Brüssel gab es ein ähnliches Phänomen. Dort fluteten Nutzer unter #BrusselsLockdown im November 2015 Twitter mit Fotos von Stubentigern. 

So sollte die Fahndung nach Terror-Hintermännern von Paris unterstützt werden - eben dadurch, dass nicht ständig auf Twitter Infos über aktuelle Polizeieinsätze in der Stadt gepostet werden. Die Befürchtung war, dass die IS-Anhänger mitlesen und so über Razzien gewarnt werden könnten. Die Katzen sollten entsprechend ablenken. 

So und nun noch ein paar Katzen: 

mg/Patrick Steinke

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot/twitter.com/PolizeiBerlin_E

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