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Starblood Arena - Der VR-Shooter im Test

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jawoi gmiatlich - Langsam wird das Spiele-Angebot der PSVR größer. Noch in diesem Jahr kommen mehrere, große Hoffnungsträger auf den Markt. Den Anfang macht der Shooter "Starblood Arena":

Bereits auf Playstation Experience vor ein paar Wochen konnte ich mit Starblood Arena ein paar Runden drehen. Jetzt, kurz nach dem Release, hatte ich Zeit, mich etwas ausführlicher mit dem "Descent" der Gaming-Neuzeit zu beschäftigen. Ob mir schwindelig wurde, erfahrt ihr im Test!

Mein erster VR-Test auf dem (noch) recht überschaubaren Markt der VR-Games ist Starblood Arena von Sony Entertainment. Eines vorweg: Hier geht es sehr kompetitiv zu, eine Art Story sucht man in der Weltraum-Ballerei vergebens. Es geht um Abschüsse, Trefferserien und die Bewegung im freien Raum. Temporeiche Matches stehen dabei ganz klar im Vordergrund, deshalb, aus meiner Sicht, kein Dauertitel sondern eher ein Happen für Zwischendurch. Positiv dabei, dass der Titel auch nicht zum Vollpreis erhältlich ist. Rund 40 Euro müsst Ihr für Starblood Arena investieren.

Single vs. Multiplayer: Happen für die Mittagspause

Insgesamt vier Spielmodi warten - im Single- als auch im Multiplayer

Ihr habt zunächst einmal die Wahl zwischen neun verschiedenen Schiffen. Die Unterschiede sind aber nicht nur kosmetisch, unterschiedliche Loadouts fördern unterschiedliche Spielstile. In den Arenen schließlich finden bis zu acht Raumschiffe Platz. Der Unterschied zwischen Single- und Multiplayer liegt am Ende dann nur darin, ob ihr gegen echt Mitspieler oder die KI-Gegner antretet. Der Computer ist dabei aber schon auf einfachem und normalem Schwierigkeitsgrad dermaßen fordernd, dass ich einen großen Bogen um die höheren Schwierigkeitsgrade gemacht habe. Auch warten mehrere Spielmodi auf Euch: Blutbad (Deathmatch), Team-Blutbad, Invasoren und Ballspiel stehen auf dem Programm, für jeden Geschmack also das Richtige, Shooter-Genre-typische, am Start. Die gesammelte Erfahrung geht in die Upgrades eurer Schiffe.

Gameplay – Immer der Nase nach

Jedes Schiff verfügt über ein individuelles Loadout - Stärken und Schwächen

Gesteuert wird der Raumgleiter zunächst klassisch mit dem Gamepad; Richtung, Drehung Neigung, Bewegung, soweit so bekannt. Doch nun kommt das VR-Headset ins Spiel: Eure Kanonen feuern nämlich genau da hin, wohin sich euer Kopf dreht. Vollkommen asynchrones Zielen und Schießen ist somit ein Kinderspiel und das sogar erstaunlich genau. Meiner Meinung funktioniert das noch besser und genauer als mit der Maus! Trotzdem fordert das Zielen, besonders am Anfang, etwas Eingewöhnung. Motion Sickness ist bei diesem Titel mit Sicherheit ein Problem, auch wenn es mir persönlich nicht auf den Magen oder den Kopf geschlagen ist. Die Orientierung in drei Dimensionen setzt Starblood Arena dann beinahe als Grundlage voraus, da kann manchmal das Gefühl für oben und unten schon verloren gehen. Insgesamt ein Titel, der mich stark an den Genre Klassiker Descent erinnert.

Technik - Sound und Grafik

Hier geht es bunt und turbulent zur Sache - Vorsicht vor Motion Sickness!

Gespielt habe ich Starblood Arena auf der PS4 Pro. Obwohl das Spiel angenehm scharfe Texturen bietet, reiht es sich dennoch graphisch eher im Mittelfeld ein. Der Comic-lastig Stil ist für das Erlebnis aber zweckmäßig und ausreichend. Im Vergleich mit beispielsweise Eve: Valkyrie zieht Starblood Arena klar den Kürzeren. Aber muss es immer das Grafik-Feuerwerk sein, solange das Gameplay stimmt? Der Sound ist sehr solide, die Lokalisation funktioniert. So ist das Moderatoren-Duo ganz lustig in Szene gesetzt, es passt einfach zur Comic-artigen Inszenierung des Titels. Aber auch hier kann das Game wieder nicht mit der dramatischeren Inszenierung von EVE mithalten, erneut nur Mittelmaß also!

Mein Fazit

Mein Fazit zu Starblood Arena

Für kürzere Matches ist Starblood Arena durchaus spaßig und nett. Die Langzeit-Motivation fehlt allerdings. Auch grafisch bewegt sich der Titel eher im Mittelfeld. Als Training für vollkommen freie 3D Welten aber sehr spannend, lässt das Spiel zumindest einen kleinen Blick erahnen, was auf VR-Gamer in Zukunft wartet. Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, lasst mir ein Abo da und ein Like auf dem Video. Und bis zum nächsten Mal: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Sony Entertainment

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